Kitas und Grundschulen bleiben in Baden-Württemberg geschlossen

Pandemie Regelungen für den Lockdown in Baden-Württemberg, die ab dem 18. Januar neu dazukommen - und was aktuell schon gilt im Überblick.

  • Fernunterricht oder Präsenzunterrich? Symbolbild: Pixabay
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Stuttgart. In Baden-Württemberg bleiben die Grundschulen und Kitas vorerst geschlossen. Darauf verständigten sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Susanne Eisenmann

Kretschmann beginnt die Konferenz mit der Nachricht, dass es nach wie vor ein hohes Niveau der Infektionen gibt. „Wir befinden uns noch nicht im Abwärtstrend“, sagt er. Gleichzeitig wird das Land mit Mutationen aus England und Südafrika konfrontiert, worüber man noch zu wenig weiß. In den nächsten Wochen wird viel untersucht, so der Ministerpräsident.

„Die Zahlen erlauben nicht, dass Grundschulen und Kitas geöffnet werden“. Aber Kretschmann weiß, dass die Auswirkung der Schließungen auf Kinder groß ist. Keine sozialen Kontakte und die Herausforderungen in der Betreuung mache es den Kindern und Familien schwer. Deshalb wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten.

Doch sagt der Ministerpräsident, dass man diese Situation für die Kleinsten nicht für unbestimmte Zeit durchhalten darf. "Wir brauchen eine belastbare und annehmbare Perspektive für die Kleinsten und ihre Familien", sagt er. Es solle aber eine Öffnungsperspektive für Grundschulen und Kitas erarbeitet werden, soll der Lockdown über Januar hinaus gelten, heißt es. Baden-Württemberg will darauf dringen, dass das Thema Öffnung von Grundschulen und Kitas auch in der nächsten Schaltkonferenz der Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel besprochen wird.

„Wir müssen annehmen, dass der Lockdown verlängert werden muss. Es liegen noch schwierige Monate vor uns“, sagt Kretschmann abschließend. 

Kultusministerin Susanne Eisenmann sagt, dass Kinder unbedingt Perspektiven brauchen. Eisenmann plädiert dafür, dass man den Kindern eine Sonderstellung zukommen lassen muss. "Damit die Kleinsten in der Gesellschaft nicht die großen Verlierer dieser Krise sein werden", sagt sie. 

Im Video können Sie das Pressestatement von Kretschmann nochmals nachschauen:

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© Schwäbische Post 14.01.2021 11:07
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Kommentare

Richard Buchner

Warum wird in diesen Auflistungen eigentlich nicht erwähnt, dass die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) G+K (z.B. in Schwäbisch Gmünd  die Klosterbergschule, in Aalen die Jagsttalschule) seit 11.01.21 wieder geöffnet sind?

In my humble opinion

Egbert Deutsch schrieb am 14.01.2021 um 11:43

Sind die Beiträge, die ja u. U. nicht unerheblich sind, automatisch erlassen? Das ist für manche Eltern ja existenziell. Wer kann hier relativ rechtsverbindlich Auskunft geben?

Warum zum Schmiedle gehen und nicht gleich zum Schmied?

Diejenigen, die die Beiträge "erheben", sollten doch am besten wissen, ob sie diese noch haben wollen oder nicht - warum nicht dort und direkt fragen?

Anders herum: Warum haben sich die "Beitragserheber" denn noch nicht geräuspert?

Egbert Deutsch

Sind die Beiträge, die ja u. U. nicht unerheblich sind, automatisch erlassen? Das ist für manche Eltern ja existenziell. Wer kann hier relativ rechtsverbindlich Auskunft geben?

T. Maier

No Fri schrieb am 14.01.2021 um 11:18

Frau Eisenmann soll nicht immer nur fordern und reden sondern auch mal Taten folgen lassen. Bisher hat sie noch nichts nennenswertes erreicht. 

Absolut, raus aus dem Wahlkampfmodus und platt gesagt Hausaufgaben machen, Frau Eisenmann!

No Fri

Frau Eisenmann soll nicht immer nur fordern und reden sondern auch mal Taten folgen lassen. Bisher hat sie noch nichts nennenswertes erreicht. 

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