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Kraftstoff teurer: So kann man sparen

Im Vergleich zu 2020 haben die Preise für Benzin und Diesel deutlich angezogen.
  • Mit ein paar Tipps können Autofahrer Geld sparen.  Foto: Alexander Schäffer
  • Gewohnter Griff: Doch für Sprit müssen Autofahrer seit Jahresbeginn tiefer in die Tasche greifen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Seit Jahresbeginn kostet Treibstoff an den Tankstellen aufgrund der Mehrwertsteuer und der neuen CO2-Abgabe mehr. Ein paar grundsätzliche Spritspar-Tipps vom Auto Club Europa (ACE) können helfen, an der Tanke dennoch ein wenig Geld zu sparen.

• Auto entrümpeln und Dachbox entfernen: Je weniger unnützes Gewicht Autofahrer transportieren, desto mehr können sie sparen. Wer ein modernes Auto von 20 Kilogramm unnötigem Ballast befreit, kann den Verbrauch um 0,2 Liter auf 100 Kilometer senken. Wer Dachgepäckträger und Dachboxen schnellstmöglich nach Gebrauch abschraubt, vermeidet Mehrverbrauch durch erhöhten Luftwiderstand.

• Richtiger Reifendruck: Bei jedem zweiten Tanken aber mindestens einmal im Monat den Reifendruck nach Herstellerangaben kontrollieren. Schon wer mit 0,5 bar weniger Druck fährt, muss mit rund fünf Prozent Mehrverbrauch rechnen.

• Motor pflegen: Der ACE rät, den Luftfilter regelmäßig kontrollieren und ein verstopftes Exemplar austauschen zu lassen. Das sei für einen Fachmann eine Sache von wenigen Minuten, habe aber einen teils großen Spareffekt. Auch über Leichtlauföle für den Motor kann man nachdenken. Je nach Betriebsbedingung nennt der ACE hier ein Sparpotenzial zwischen zwei und sechs Prozent.

• Klimaanlage checken: Wenn eine Klimaanlage falsch eingestellt ist, kann das bis zu zwei Liter Benzin auf 100 Kilometer mehr kosten. Auch so ein Check ist ein Fall für die Werkstatt.

• Preise vergleichen: Ein Umweg von fünf Kilometern zu einer anderen Tankstelle lohnt sich bei einem fast leeren Tank erst, wenn Preisvergleiche einen Unterschied von mindestens zwei Cent pro Liter angeben. Dazu lassen sich auch entsprechende Apps nutzen. In der Regel ist Sprit morgens im Berufsverkehr am teuersten, ab dem Nachmittag sinken die Preise. Der günstigste Zeitraum liegt meist zwischen 18 und 20 Uhr.

• Vorausschauend fahren: Nicht zu schnell und mit möglichst konstantem Tempo – so fährt man spritsparend. Wer ein Auto mit Tempomat hat, kann diesen entsprechend einstellen. dpa

© Schwäbische Post 15.01.2021 15:43
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