Leserbeitrag von In my humble opinion

Grundschule: Keine FFP2-Masken für Lehrkräfte ( P-GT vom 18. Januar 2021, S. 10 )

Klar, Kinder unter ... werden seltener krank, was Covid-19 angeht, in wieweit sie trotzdem die Viren verbreiten, streiten sich noch die Gelehrten. Auch wenn für die Kinder unter XY Jahren keine Maskenpflicht gilt, die Lehrer sind ja wohl über dieses Alter hinaus, sie sind Beamte/Angestellte des Kultusministeriums und verpflichtet, der Ausübung des Lehramts nachzugehen:

Ist die Verweigerung der Bereitstellung von FFP2-Masken womöglich als eklatantes Beispiel von "Verletzung der Fürsorgepflicht" durch das Kultus- und Bildungsministerium zu verstehen?

© In my humble opinion 18.01.2021 10:50
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Kommentare

In my humble opinion

Peter Weber schrieb am 18.01.2021 um 13:54

... Soviel sollte doch zumutbar sein, oder? 

Nun, an weiterführenden Schulen, an denen die Lehrkräfte in der Regel höher besoldet werden, werden die Masken vom Ministerium gestellt, an Grundschulen, an denen die Lehrkräfte in der Regel nicht so hoch besoldet werden, sollen die Lehrkräfte selber dafür sorgen, und nur, weil die Kinder keine Masken tragen müssen?

Ich weiß nicht, ob Sie in einem Büro arbeiten, es gibt Nachdrucke von 'Bureau=Ordnungen', in denen vorgeschrieben wird, dass die Bureau-Kräfte regelmäßig eine Anzahl Briketts zum Heizen der Bureaux mitzubringen haben ...

Peter Weber

Wenn der Lehrer*in wirklich so besorgt ist, kann er doch auf eigene Kosten solche Masken erwerben? Bei dem Lehrergehalt sollte es doch möglich sein 1,20 Euro pro Maske zu investieren, die dann noch in der Steuererklärung als berufsbedingte Ausgaben anzusetzen sind. Soviel sollte doch zumutbar sein, oder? 

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