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Zum Leserbrief „Ein 20-Jähriger will regieren?“, erschienen in der Tagespost am 21. Januar:

Das ist Wahlkampf auf tiefstem Niveau: Zuerst wird Tim-Luka Schwab persönlich zerfleddert, dann wird ihm aufgrund seines Alters das Recht abgesprochen, eine politische Position zu beziehen und obendrauf wird auf fiese Art dessen Mut, sich politisch zu betätigen, als angemaßtes Expertentum verhöhnt. Nicht inhaltlich setzt sich Herr Wegener mit den Positionen des jungen Herrn Schwab auseinander, sondern im Frontalangriff gegen dessen Person. Es ist widerlich, mit welcher Anmaßung ein Älterer verbal und öffentlich über einen jungen Mann herfällt und ihn wegen seinem Mut, für ein politisches Amt zu kandidieren, an den Pranger stellt. Und wie er ohne nur ein einziges sachliches Argument vorzutragen gegen berechtigte sozial- und friedenspolitische Positionen polemisiert. Bleibt mir zu hoffen, dass Herrn Wegener dieser Versuch, einen engagierten Menschen fertigzumachen, gründlich missglückt.

© Schwäbische Post 25.01.2021 20:53
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Kommentare

Karin Hofmann

Fam Wagenblast schrieb am 26.01.2021 um 17:54

Hallo Frau Hofmann,

vielleicht oder hoffentlich lassen sich von der jüngeren Generation akute Probleme lösen. Ich weiß nicht wie alt sie sind, aber von Ihnen erwarte ich keine Lösungen mehr.

Hallo Fam. Wagenblast,

"jüngere Generation" ist ein weiter Begriff. 16-jährige (wie damals Greta) lösen die "Klimakatastrophe", auf 20-jährigen liegt jetzt die Hoffnung HOFFENTLICH akute politische Probleme lösen zu können? Ich sehe an Ihrem Satz 

"vielleicht oder hoffentlich lassen sich von der jüngeren Generation akute Probleme lösen"

daß Sie den Glauben an die "älteren" Politiker zur Lösung akuter politischer Probleme verloren haben. Ich auch. Dies hat für mich nichts mit dem Alter dieser Politiker zu tun, sondern mit den Gegebenheiten/Gesetzen/Verabschiedung von Gesetzen/Behörden/Sponsortum/Entscheidungen für diese...und jenen wirtschaftlichen Zweig...Und selbst wenn einer "todesmutig" voranprescht, wird ihm sofort durch eine andere Lobby Einhalt geboten. Ja, es wäre notwendig, die jüngere Generation mehr politisch einzubinden. Dieses - und ein Amt im Bundestag fängt bei mir durch Erfahrungen, jahrelanges learning by doing, sich schon in Kleinerem bewiesen haben, an. Insofern bin ich für weitere, junge Politiker Ü 30 im Bundestag. Denn alle Jüngeren haben nur ein Hauptthema: Den Klimawandel in irgendeiner Form zu bearbeiten. 

Fam Wagenblast

Karin Hofmann schrieb am 26.01.2021 um 16:07

Hallo derleguan,

mit Energie und Tatendrang, für was auch immer, lassen sich sicher alle unsere politischen Probleme von einem 20-jährigen lösen...

Hallo Frau Hofmann,

vielleicht oder hoffentlich lassen sich von der jüngeren Generation akute Probleme lösen. Ich weiß nicht wie alt sie sind, aber von Ihnen erwarte ich keine Lösungen mehr.

derleguan

Bei anderen wäre man stolz darauf, dass "da einer von uns" aus der Region so etwas in Angriff nimmt!

Über Carina Vogt wurde ja auch nie in einem Leserbrief rumgepöbelt, dass sie nicht Skispringen kann, zu jung ist...... oder?

Auch ich finde es toll, dass da einer aus Gmünd, dazu noch ein junger Mann die Kandidatur in Angriff nimmt. Da steckt Energie und Tatendrang dahinter. Ich drücke Tim-Luka Schwab die Daumen!

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