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Hören im Dienst der Wissenschaft

Das Dienstleistungsinstitut für Audiologie – DIfAA in Wasseralfingen sucht Testhörer für die neuen bluetoothfähigen Akku-Hörgeräte von Oticon. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich, aber sie können von einer ausführlichen und vollumfänglichen Höranalyse profitieren.
  • Linda Liß und Philipp Heller, DIfAA-Betriebsleiter,starten mit ihrem Team eine neue Hörstudie mit neuen bluetoothfähigen Akku-Hörgeräten. Foto: DIfAA

Aalen-Wasseralfingen. Haben Sie schon einmal von künstlicher Intelligenz gehört? Es ist das Bestreben menschliches Lernen und Denken auf den Computer zu übertragen, um somit komplexe Probleme selbstständig zu lösen.

Das DIfAA stellt derzeit das erste Hörgerät vor, welches mit künstlicher Intelligenz arbeitet. Oticon ist der erste Hörgeräte Hersteller, der diese Technologie direkt im Hörsystem verwendet. Dabei hat man dem Hörgerät 12 Millionen Klang-Szenen des realen Lebens beigebracht, damit es diese automatisch im Alltag erkennt und so verarbeitet, dass das menschliche Gehirn diese optimal erfassen und verstehen kann.

Zusammenspiel von Ohr und Gehirn

Die Ohren sammeln den Schall, aber es ist das Gehirn, das aus dem Schall Sprache werden lässt. Gutes Hörvermögen hilft dem Gehirn, fit zu bleiben, was wiederum dazu beiträgt, gesundheitlichen Problemen vorzubeugen. „Viele haben das Gefühl, dass die Menschen um sie herum zunehmend undeutlich sprechen und dass man das Gesprochene zwar hört, aber nicht verstehen kann“, sagt Linda Liß, Bachelor of Science und Betriebsleiterin des DIfAA. Die Folge ist, dass man dann das Gefühl hat müde und gestresst zu sein und sich im schlimmsten Fall sozial isoliert. „Das Gehirn braucht in den meisten Fällen deutlich mehr Klänge, um wichtige Informationen zu erfassen und unwichtige Informationen und Klänge herauszufiltern“, erklärt Linda Liß.

Spitzen Technologie im Hörgerät

Durch die letzte Studie konnten wir neuste Erkenntnisse für die Anpassung von
Hörgeräten
gewinnen.“

Philipp Heller, Betriebsleiter DIfAA

„Oticon ist der bisher einzige Hersteller, welcher sein „BrainHearing-Konzept“ nutzt, um die Arbeitsweise der Hörgeräte auf die natürliche Arbeitsweise des Gehirns abzustimmen“, erläutert Philipp Heller, Master of Science und zweiter Betriebsleiter des DIfAA. Mittlerweile ist bekannt, dass die Technik der Hörgeräte immer besser wird. Nicht nur, dass die Geräte immer kleiner und unauffälliger werden und somit kosmetisch höchst ansprechend sind. Auch der technologische Fortschritt ist enorm. Die Geräte sind mit immer besserer und mehr Rechenleistung ausgestattet, Verstärken in Echtzeit und werden dadurch im Hören immer natürlicher.

Das neue Hörgerät von Oticon ist das erste, welches die DNN-Technologie direkt im Hörsystem implementiert hat. „Die DNN-Technologie ist eine Art künstliche Intelligenz, wobei das Hörgerät 12 Millionen Klang-Szenen aus dem realen Leben gelernt hat“, erklärt Linda Liß. Dadurch kann das Hörgerät die aufgenommenen Signale und Klänge optimal verarbeiten und bestes Sprachverstehen in jeder Umgebung ermöglichen.

Egal ob sehr kleines, extrem leichtes und unauffälliges Im-Ohr-Hörgerät oder unauffälliges und praktikables Akku-Hörsystem; die Hörgeräte von heute stehen in keinem Vergleich mehr zu den damaligen noch stark stigmatisieren Geräten. Sie lassen sich zudem bequem über eine App steuern, sofern dies gewünscht ist.

Präzise Höranalyse für größten Hörerfolg

Nicht nur die Verbesserungen der Hörsystemtechnologien, sondern auch die präzise Erfassung des Hörvermögens spielt eine wesentliche Rolle für eine erfolgreiche Versorgung mit Hörgeräten. „Durch die letzte Studie konnten wir neuste Erkenntnisse für die Anpassung von Hörgeräten gewinnen“, sagt Philipp Heller. Denn laut den beiden Betriebsleitern genügt es nicht lediglich mit neusten Hörgeräten zuarbeiten, es gilt auch stetig die Anpass- und Arbeitsmethoden zu optimieren, um alle Arten von Hörgeräten bestmöglich anpassen zu können.

Die DNN-Technologie ist eine Art künstliche Intelligenz, wobei das Hörgerät 12 Millionen Klang-Szenen aus dem realen Leben gelernt hat.

Linda Liß, Betriebsleiterin DIfAA

Testhörer*innen gesucht

Das DIfAA sucht für die neuen Geräte Testhörer*innen, wobei es keine Rolle spielt, ob diese bereits Erfahrungen im Tragen von Hörgeräten haben oder komplett unerfahren sind. „Wir möchten vergleichen, unter welchen Voraussetzungen sich die neue Hörgerätegeneration optimal bewährt“, betont Linda Liß.

Für die Testhörer*innen ist die Teilnahme kostenlos und unverbindlich. Sie profitieren von einer ausführlichen und vollumfänglichen Höranalyse inklusive kostenlosem Probetragen der neusten und fortschrittlichsten Hörgeräte. pm

Das gesamte DIfAA-Team kommt aus der Hörforschung und sind Master oder Bachelor of Science. Sie sind nach GCP (Good Clinical Practice) zertifiziert und sind mit genauem und wissenschaftlichen Arbeiten vertraut.

© Schwäbische Post 27.01.2021 16:12
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