„Verkettung unglücklicher Umstände“

Unfall Beim tödlichen Unfall in Abtsgmünd kam einiges zusammen - Die SchwäPo hat nochmals nachgehakt.

Abtsgmünd. Beim Unfall, der sich am vergangenen frühen Samstagmorgen bei einer Baustelle in Abtsgmünd ereignet hat, bleiben bisher einige Fragen offen. „Der Fall ist tatsächlich etwas kurios – eine Verkettung unglücklicher Umstände“, formuliert es Bernd Märkle von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Aalen.

Märkle schildert den Unfallhergang nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen: „Der 27-jährige Fahrer hatte den Rückwärtsgang eingelegt und wollte rückwärtsfahren.“ Hierbei habe der Mann sich mit seinem Auto festgefahren – und ein Hinterrad habe auf dem Glatteis durchgedreht. „Der Fahrer stieg aus und ließ den Rückwärtsgang eingelegt.“ Der Motor sei weitergelaufen, da sich das Rad gedreht haben muss. „Als er hinter dem Fahrzeug war, machte dieses wohl einen Satz und stieß den Fahrer um“, so der Pressesprecher.

Der 27-Jährige wurde vom Auto angefahren und eingeklemmt. Auch dann lief das Fahrzeug wohl weiter, da das Rad sich weiterhin drehte. Ob es sich um einen technischen Defekt oder tatsächlich eine Menge an unglücklichen Umständen handele, will der TÜV Süd nicht aus der Ferne bewerten.

© Schwäbische Post 16.02.2021 21:58
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