Schwimmen: Turbulenzen beim DSV

Der Deutsche Schwimm- Verband (DSV) hat Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen von seinen Aufgaben freigestellt. Der DSV wollte sich dazu nicht äußern und verwies auf das schwebende Verfahren. Kurschilgen soll laut Medienberichten Hinweisen auf Missbrauchs-Verdachtsfälle nicht angemessen nachgegangen sein.

Seit vergangener Woche ist der DSV mit den Vorwürfen konfrontiert. Der „Spiegel“ hatte Fälle dokumentiert, bei denen angeblich der langjährige und inzwischen beurlaubte Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz aus Würzburg Schwimmerinnen bedrängt oder gar sexuell genötigt haben soll. Die Staatsanwaltschaft hat von Amts wegen Ermittlungen aufgenommen.

Auch die DSV-Athletensprecher Sarah Köhler (Schwimmen) und Tobias Preuß (Wasserball) gingen inzwischen an die Öffentlichkeit und forderten „im Namen aller Aktiven eine vollumfängliche und unabhängige Aufklärung jeglicher Verdächtigungen seitens der Justiz und des DSV“. Gerade im Umgang mit Kindern und Minderjährigen sei ein solches Verhalten „in besonderem Maße verwerflich“. sid/dpa
© Südwest Presse 26.02.2021 07:45
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