Quarantäne: Schärfere Regeln

Land reagiert auf Zunahme der Infektionen mit mutierten Viren. Isolation von Verdachtsfällen verlängert.
Weil sich ansteckendere Varianten des Coronavirus schnell ausbreiten, gelten in Baden-Württemberg verschärfte Quarantäneregeln. Kontaktpersonen der Kategorie 1 müssen ab sofort 14 statt wie bisher zehn Tage lang in Isolation, wie das Staatsministerium am Donnerstag mitteilte. Das gelte ebenso für Haushaltsangehörige der infizierten Person sowie Haushaltsangehörige von Personen, die mit Mutations-Infizierten Kontakt hatten.

Schüler und Schülerinnen können sich erst ab dem fünften Tag freitesten lassen – sobald feststeht, dass sich die positiv getestete Person nicht mit einer der neuartigen Virusvarianten angesteckt hat.

Die Lenkungsgruppe habe die neuen Regeln am Mittwochabend beschlossen, sie seien am Donnerstag in Kraft getreten, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.

Auch die Regeln für die Einreise-Quarantäne werden verschärft: Wer aus einem Hochinzidenz-Gebiet einreist, kann sich künftig nicht mehr freitesten lassen. Wer aus einem Gebiet mit den Virus-Varianten einreist, muss 14 Tage lang in Quarantäne bleiben und kann sich ebenfalls nicht freitesten lassen.

Bisher waren von einer Infektion Genesene für sechs Monate von der Quarantänepflicht befreit – aufgrund der Virusmutanten wird diese Befreiung jetzt auf drei Monate reduziert. dpa
© Südwest Presse 26.02.2021 07:45
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