Bund hält am Schienen-Ziel fest

Trotz Corona plant die Bundesregierung mit einer Verdoppelung der Fahrgäste bis 2030 auf der Schiene.
Die Bundesregierung will an ihrem Ziel der Fahrgastverdoppelung auf der Schiene bis 2030 festhalten. Das gaben Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und der für den Schienenverkehr zuständige Parlamentarische Staatssekretär, Enak Ferlemann, am Donnerstag bekannt. Trotz des drastischen Fahrgasteinbruchs bei der Bahn bedingt durch die Corona-Pandemie „sind wir optimistisch, die Zahlen zu erreichen“, sagte Ferlemann im Rahmen der Vorstellung eines bundesweiten Förderprogramms für Bahnhöfe.

Der Parlamentarische Staatssekretär begründete seine Einschätzung damit, dass innerdeutsche Flüge abnehmen würden und die Bahn durch europäische Nachtzugverbindungen zu einer immer stärkeren Konkurrenz für den Luftverkehr werde. Bundesverkehrsminister Scheuer betonte, dass die zunehmende Attraktivität der Bahnhöfe für mehr Bahnfahrer sorgen könne.

Deshalb investiert die Bundesregierung insgesamt mehr als fünf Milliarden Euro in die Modernisierung und Barrierefreiheit von 3000 Bahnhöfen. Allein 330 Millionen Euro werden in Rampen, Aufzüge und Wegmarkierungen von 111 kleineren Bahnhöfen wie in Kirchheim Teck (Süd) oder Frankfurt (Oder)-Rosengarten, weitere 160 Millionen Euro in den Umbau mittelgroßer Bahnhöfe investiert. dot
© Südwest Presse 26.02.2021 07:45
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