Gemeinsam mit Rücksicht

Zum Leserbrief von Karin Heim über die Diskussion um die Schättere-Tam 1. März:

Ich füge Folgendes hinzu: Man muss nicht nach London oder in die Schweiz schauen, um zu sehen, wie dort das Zusammensein von Radfahrern, Joggern, Familien und Spaziergängern funktioniert. Am Bucher Stausee sind auf einer Hinweistafel Radfahrer und Fußgänger symbolisch dargestellt. Der Text dazu lautet: „Gemeinsam mit Rücksicht!“

© Schwäbische Post 07.03.2021 22:09
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Kommentare

Saitenschuft

Karin Hofmann schrieb am 08.03.2021 um 14:30

... Das Schild vor Fußgängerzonen (blau mit weissem Fußgänger) interessiert die Radler nicht. 

Ihre Hoffnung: "Am Bucher Stausee sind auf einer Hinweistafel Radfahrer und Fußgänger symbolisch dargestellt. Der Text dazu lautet: Gemeinsam mit Rücksicht!“ ging, sichtbar, und jeden Tag aufs Neue dort, genauso wie woanders, nicht in Erfüllung. Die Fußgänger sind die Verlierer.

Es gibt eine Lobby für die Radler. Sie haben genügend "Auslauf". Es gibt auch eine Lobby für Wanderer/Fußgänger/Kinder. Für die gilt es zu kämpfen: Daß EIN Weg nur für sie, der evtl. zukünftige, schönste "Panoramaweg" in Aalen, die "Schättere-Trasse", für sie erhalten bleibt.

Ich muss mich outen. Auch ich bin bei den anonymen Radfahrern. Ja, seit über 40 Jahren jage, verletze und/oder töte ich Fußgänger, weil ich grundböse bin, vom Teufel besessen. Vertrieben aus dem Paradies muss ich mein erbärmliches Leben auf Wegen mit Fußgänger fristen oder mit Autofahrern teilen denen ich die "freie Fahrt" behindere. Leider gibt es für mich und meinesgleichen kein Land (Radweg) das uns gehört, welches wir gegen Fußgänger und Autoverkehr verteidigen könnten. So muss ich mein Leben als Aussätziger fristen, der heimlich Fußgängerzonen und -zeichen missachtet, Wälder mit dem MTB verwüstet, bewaffnet mit einer der schlimmsten Waffen, die man sich vorstellen kann, einem Fahrrad. 

Die reine Lehre der Fußgänger und Wanderer muß mit unbarmherzigem Eifer verteidigt werden!

Anmerkung: Wer in meinem Text Sarkasmus findet, darf ihn behalten!

Karin Hofmann

Helmut Wimmer schrieb am 09.03.2021 um 12:47

Hallo Frau Hofmann, 

"Zwischen Rodung und Mulchen besteht ein Unterschied".

Danke, schon wieder was gelernt. Mulchen...? Gerade in diesem Bereich? Ein Schelm wer Böses dabei denkt. 

Helmut Wimmer

Karin Hofmann schrieb am 09.03.2021 um 11:31

Hallo Herr Wimmer,

danke, das wusste ich beides nicht.

1. Vor 1 Monat bin ich mit dem Auto geblitzt worden. Statt 30, wie vorgeschrieben, bin ich 36 km gefahren. Strafe: 15 €. Ich wusste nicht, daß Schilder, in dem Fall "30" nur eine "Handlungsempfehlung" darstellen. Dank Ihrem Tip werde ich mich an das Ordnungsamt wenden um aufzuklären. Danke! 

2. Dass die Schättere-Trasse kein lokales Unterkochener Thema ist sieht man an dem Landschaftspflege- und Umweltfrevel, der von der Stadt Aalen ANGEORDNET und GENEHMIGT wurde und der jetzt passiert ist: Auf Höhe Birkhof fanden auf den Flächen neben des Weges Rodungen statt, bei der gerade die dort wachsenden, gefährdeten Pflanzenarten, gerodet wurden. SO kann man es natürlich auch machen um den Weg FREI zu machen! Die Stadt erklärt dazu es habe sich bei den Arbeiten um eine landschaftspflegerische Maßnahme gehandelt. Es bleibt zu hoffen, daß dies ein Nachspiel hat und bis zur letzten Konsequenz aufgeklärt wird.

Hallo Frau Hofmann, 

zu 1: Schade, dass Sie geblitzt wurden. Sie haben sich eben nicht mit letzter Konsequenz an die Empfehlung gehalten. Oder es war ihnen vielleicht die dort gültige Höchstgeschwindigkeit nicht bekannt?

zu 2: Zwischen Rodung und Mulchen besteht ein Unterschied.

Helmut Wimmer

Karin Hofmann schrieb am 09.03.2021 um 11:31

Hallo Herr Wimmer,

danke, das wusste ich beides nicht.

1. Vor 1 Monat bin ich mit dem Auto geblitzt worden. Statt 30, wie vorgeschrieben, bin ich 36 km gefahren. Strafe: 15 €. Ich wusste nicht, daß Schilder, in dem Fall "30" nur eine "Handlungsempfehlung" darstellen. Dank Ihrem Tip werde ich mich an das Ordnungsamt wenden um aufzuklären. Danke! 

2. Dass die Schättere-Trasse kein lokales Unterkochener Thema ist sieht man an dem Landschaftspflege- und Umweltfrevel, der von der Stadt Aalen ANGEORDNET und GENEHMIGT wurde und der jetzt passiert ist: Auf Höhe Birkhof fanden auf den Flächen neben des Weges Rodungen statt, bei der gerade die dort wachsenden, gefährdeten Pflanzenarten, gerodet wurden. SO kann man es natürlich auch machen um den Weg FREI zu machen! Die Stadt erklärt dazu es habe sich bei den Arbeiten um eine landschaftspflegerische Maßnahme gehandelt. Es bleibt zu hoffen, daß dies ein Nachspiel hat und bis zur letzten Konsequenz aufgeklärt wird.

Hallo Frau Hofmann, 

zu 1: Schade, dass Sie geblitzt wurden. Sie haben sich eben nicht mit letzter Konsequenz an die Empfehlung gehalten. Oder es war ihnen vielleicht die dort gültige Höchstgeschwindigkeit nicht bekannt?

zu 2: Zwischen Rodung und Mulchen besteht ein Unterschied.

Karin Hofmann

Helmut Wimmer schrieb am 08.03.2021 um 16:11

1. Schilder stellen eine Handlungsempfehlung dar, wie wir uns in der Gesellschaft verhalten sollen.

2. Das Thema „Schättre-Trasse“ ist ein rein lokales Unterkochener Thema.

Hallo Herr Wimmer,

danke, das wusste ich beides nicht.

1. Vor 1 Monat bin ich mit dem Auto geblitzt worden. Statt 30, wie vorgeschrieben, bin ich 36 km gefahren. Strafe: 15 €. Ich wusste nicht, daß Schilder, in dem Fall "30" nur eine "Handlungsempfehlung" darstellen. Dank Ihrem Tip werde ich mich an das Ordnungsamt wenden um aufzuklären. Danke! 

2. Dass die Schättere-Trasse kein lokales Unterkochener Thema ist sieht man an dem Landschaftspflege- und Umweltfrevel, der von der Stadt Aalen ANGEORDNET und GENEHMIGT wurde und der jetzt passiert ist: Auf Höhe Birkhof fanden auf den Flächen neben des Weges Rodungen statt, bei der gerade die dort wachsenden, gefährdeten Pflanzenarten, gerodet wurden. SO kann man es natürlich auch machen um den Weg FREI zu machen! Die Stadt erklärt dazu es habe sich bei den Arbeiten um eine landschaftspflegerische Maßnahme gehandelt. Es bleibt zu hoffen, daß dies ein Nachspiel hat und bis zur letzten Konsequenz aufgeklärt wird.

Helmut Wimmer

Karin Hofmann schrieb am 08.03.2021 um 14:30

Hallo Herr Minder,

Schilder? Für Autofahrer Tempolimit auf Autobahnen 120? Interessiert viele nicht. Schilder für Tempolimit von 30 oder 20 in beruhigten Orts-Gebieten? Interessiert viele nicht. Das Schild vor Fußgängerzonen (blau mit weissem Fußgänger) interessiert die Radler nicht. 

Ihre Hoffnung: "Am Bucher Stausee sind auf einer Hinweistafel Radfahrer und Fußgänger symbolisch dargestellt. Der Text dazu lautet: Gemeinsam mit Rücksicht!“ ging, sichtbar, und jeden Tag aufs Neue dort, genauso wie woanders, nicht in Erfüllung. Die Fußgänger sind die Verlierer.

Es gibt eine Lobby für die Radler. Sie haben genügend "Auslauf". Es gibt auch eine Lobby für Wanderer/Fußgänger/Kinder. Für die gilt es zu kämpfen: Daß EIN Weg nur für sie, der evtl. zukünftige, schönste "Panoramaweg" in Aalen, die "Schättere-Trasse", für sie erhalten bleibt.

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Hallo Frau Hofmann,

Ganz so schwarz-weiss wie sie würde ich es nicht sehen, dass Schilder niemand interessiert.
Grundsätzlich zu sagen „interessiert viele nicht“ oder „interessiert die Radler nicht“ ist zu billig. Schilder stellen eine Handlungsempfehlung dar, wie wir uns in der Gesellschaft verhalten sollen.
Vielleicht schwindet das Interesse an Tempoangaben in der Stadt, da zu viele unterschiedliche Geschwindigkeitsangaben angegeben sind: Wir haben Tempo 20, 30, 40, 50 und 60 im Stadtbezirk. Ob dies sinnhaft ist, darf in Frage gestellt werden. Wissen Sie immer, wenn sie mit ihrem Auto unterwegs sind, welche Geschwindigkeit gerade gilt? Ein Auto mit technischen Helferlein wie Navi, Tempomat und Verkehrszeichenerkennung unterstützt hier vorzüglich; aber ohne?
Wo liegt das Problem am Bucher Stausee? Der Stausee ist ein attraktives Naherholungsgebiet und dementsprechend stark frequentiert. Manchmal gibt es dort kaum noch Parkplätze. Warum treffen sich dort die Verlierer? Warum sind Fußgänger dort die Verlierer? Unverständlich, bei diesem Interesse.
Das Thema „Schättre-Trasse“ ist ein rein lokales Unterkochener Thema.

Karin Hofmann

Hallo Herr Minder,

Schilder? Für Autofahrer Tempolimit auf Autobahnen 120? Interessiert viele nicht. Schilder für Tempolimit von 30 oder 20 in beruhigten Orts-Gebieten? Interessiert viele nicht. Das Schild vor Fußgängerzonen (blau mit weissem Fußgänger) interessiert die Radler nicht. 

Ihre Hoffnung: "Am Bucher Stausee sind auf einer Hinweistafel Radfahrer und Fußgänger symbolisch dargestellt. Der Text dazu lautet: Gemeinsam mit Rücksicht!“ ging, sichtbar, und jeden Tag aufs Neue dort, genauso wie woanders, nicht in Erfüllung. Die Fußgänger sind die Verlierer.

Es gibt eine Lobby für die Radler. Sie haben genügend "Auslauf". Es gibt auch eine Lobby für Wanderer/Fußgänger/Kinder. Für die gilt es zu kämpfen: Daß EIN Weg nur für sie, der evtl. zukünftige, schönste "Panoramaweg" in Aalen, die "Schättere-Trasse", für sie erhalten bleibt.

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