Ohne Impfstoff wird die Ipfmess 2021 kaum möglich

Gemeinderat Bürgermeister sieht wenig Chancen für das Volksfest, dennoch wird im Rathaus die Mess geplant.
  • Die „Messmädla“ 2019. Ob die jungen Damen dieses Jahr ihr Amt wieder ausüben können, ist derzeit mehr als fraglich. Archivfoto: opo

Bopfingen. Es muss wohl schon ein kleines Wunder geschehen, dass es in diesem Jahr wieder eine Ipfmesse geben kann. Im Gemeinderat haben Bürgermeister Dr. Gunter Bühler und das Gremium am Donnerstagabend auf die Chancen für das größte Volksfest der Region geblickt.

Komme nicht rasch viel mehr Tempo in das Thema Impfen, dann gebe es keine Chance auf die Ipfmess, sagte Bürgermeister Dr. Bühler. Bopfingen habe mit dem Lokalen Impfzentrum bewiesen, dass es in der Lage sei, rasch und erfolgreich zu handeln. „Wir nehmen jede Impfdose, die zu haben ist, wir stehen bereit“, versicherte Bühler.

Ob es für die Ipfmess reicht? Fraglich, dennoch liefen im Rathaus die Planungen für das Volksfest auf Hochtouren. Mess-Managerin Marina Gerner sei mit allem fast schon fertig, sagte Bühler. In jedem Falle wolle man den Termin einer Absage so weit hinaus zögern wie nur irgendmöglich, meint Bühler.

Bühler fordert, dass „Ende April, Anfang Mai“ eine Entscheidung des Bundes über solche Volksfeste kommt. Denn der Knackpunkt seien die Zelte. Da komme irgendwann eben der Punkt, an dem man eine Entscheidung pro oder kontra treffen müsse, da der Aufbau mit viel Geld verbunden sei.

© Schwäbische Post 26.03.2021 17:23
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