Sinn verfälscht

Zu "Grenzen setzen" und "Kinder müssen toben können":
Wolfgang Bux diffamiert in seinem Leserbrief den mutigen, sachlichen Leserbrief von Frau Kohnle, in den er gerne Aufforderung zur grenzenlosen Tobsucht hineininterpretieren möchte. Sie weist lediglich auf Missstände hin, über die wir nachdenken sollten.
Frau Kohnles Darstellung schließt in keinster Weise eine kindgerechte Erziehung mit Grenzen aus. Es geht einfach darum, dass diese nicht zu eng gesteckt werden. Der Inhalt ist einfach zu verstehen; diese Mühe hat jedoch Herr Bux sich gar nicht gemacht, sondern zerfleddert und verfälscht diesen, ohne zum eigentlichen Thema Stellung zu nehmen. Dass ihm das Bild freudloser und verbiesterter Menschen, die von Kindern ausgehendes Lachen und Spielen nichts abgewinnen können, fremd ist, könnte an mangelnder Selbstkenntnis liegen.
Wer das zweifelhafte Glück hat, ohne Kinder zu leben, sollte im Umgang mit Familien mehr Diplomatie einbringen. Schließlich müssen heutige Kinder unser Rentendasein (und auch das derer, die Kinder im Restaurant vollqualmen und dadurch deren Gesundheit durch Passivrauchen gefährden) finanzieren, ohne Wenn und Aber.>Sabine Wanner, Aalen
© Schwäbische Post 30.04.2003 00:00
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