"Undercover agent tower?"

Zur Museumskonzeption der Stadt Aalen:
Schade, dass die Geburt der neuen Museumskonzeption auf Weihnachten fiel und nicht auf Pfingsten. Das letzte historische, schöne Heimatgebäude - den Aalener Spion - dem Kommerz zu opfern! Und kein Gemeinderat spricht dagegen, das hätte ich im Leben nicht gedacht.
Die Vorstellung, dass dann im Aalener Spion ein Laden ist, vielleicht eines amerikanischen Konzerns, der dann wirbt: "Undercover Agent Tower" das ist unerträglich, und dann logisch bei Verlust des Heimatgedankens: Das Heimatmuseum auf den Friedhof auszulagern.
Wie ich der Presse entnehmen konnte, kam als erster zur kommerziellen Nutzung des Spions ein Immobilienmakler. Ihr Kollege Rehm - dass Sie sich dessen kulturelles Gedankengut aneignen würden - wer hätte so was erwartet? So ist also auch denkbar, dass wieder ein dummer Gedanke aufkommt, im Zuge des Rauchverbotes: ein Gemeinderatsbeschluss, dem Spion sein Pfeifle zu entfernen? Ich bitte Sie herzlich, erhalten Sie uns den Spion wie gewohnt.
Rüdiger Mallwitz, Aalen
© Schwäbische Post 29.12.2006 00:00
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