"Es war Isaak, nicht Ismael"

Zum Artikel "Augenmerk liegt auf Gemeinsamkeiten (Christentum und Islam):
Bei dem erwähnten islamischen Opferfest soll an den Propheten Abraham erinnert werden, der bereit war, seinen Sohn zu opfern. Doch hier tut sich ein deutlicher Unterschied zwischen dem Bericht der Bibel und dem Koran auf. Denn Abraham sollte nicht Ismael opfern, sondern Isaak.
Das Vertauschen dieser Namen ist nicht etwa eine Kleinigkeit. Denn der von Gott verheißene Sohn, den Abraham gemeinsam mit seiner Frau Sarah bekommen sollte, ist Isaak. Gott forderte Abraham auf, Isaak zu opfern. Er wollte Abraham prüfen, ob er ihm wirklich gehorchen würde. Die Bibel berichtet dieses Ereignis in 1. Mo 22,1-19 sehr präzise und ausführlich, was man vom Koran nicht behaupten kann.
Das Publikum wurde aufgefordert, den Koran aufzuschlagen, wenn es wissen wolle, was der Islam ist. Viel nötiger ist es, dass die Leute, einschließlich verschiedener Dekane und Pfarrer, die Bibel, mit den Büchern Mose, den Propheten und den neutestamentlichen Schriften aufschlagen.
Selbst der Koran ist voll von Aussagen, dass Gott durch Abraham, Mose, den Propheten und Jesus sein Wort herab gesandt hat. Warum werden diese Schriften dann nicht gelesen? - Weil die Menschen der Lüge aufgesessen sind, die Bibel sei nicht das Wort Gottes oder sie sei ein verfälschtes Wort Gottes. Das ist äußerst tragisch. Denn die Bibel erklärt das Grundproblem der Menschheit, ihre durch Sünde verursachte Trennung von Gott, und zeigt durch den Sohn Gottes "Jesus Christus" die Lösung für dieses Problem und den Weg in ein wirklich gottesfürchtiges und erfülltes Leben. Daher lege ich es den Menschen aus allen Religionen und Konfessionen dringend ans Herz, sich ernsthaft mit der Bibel auseinanderzusetzen.
Manfred Schurr, Schwäbisch Gmünd
© Schwäbische Post 02.02.2007 00:00
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