Falsches Signal

Zu: Höhere Kindergartengebühren
Neben unseren Politikern in Berlin haben es auch unsere Kommunalpolitiker in Aalen noch immer nicht begriffen, dass die Kinder das wichtigste Gut und die Zukunft eines Staates sind. Laufend redet man gegenwärtig von dem Dilemma der immer älter werdenden Bevölkerung in Deutschland und dem Ungleichgewicht zwischen junger und älterer Generation. Doch was macht man außer soziale Kürzungen dagegen? .
Man hört nichts von einer stärkeren Förderung von Ehepaaren und Alleinstehenden mit Kindern. Damit ist auch keine Trendwende in der Zunahme von Geburten in Sicht. Und so setzt auch der Aalener Gemeinderat ein völlig falsches Signal mit dem Wegfall der Zuschüsse für Kindergartenplätze. Eine Erhöhung der Beiträge für die Kindergartenplätze ist doch mit einer Bestrafung für Eltern und Alleinerziehende mit Kindern gleich zu setzen. An dieser kinderfeindlichen Entscheidung merkt man, welchen Wert die Aalener Kinder in den Augen unserer Gemeindevertreter sind. Wäre aber nächste Woche Kommunalwahl, dann wäre diese Kinder verachtende Entscheidung nicht getroffen worden.
Es gibt aber auch Beispiele, wo die Stadt großzügig mit dem Geld der Steuerzahler umgeht: Umbau der Gartenstraße in eine Slalomstrecke, Umbau des Waldstadions, finanzielle Zuwendungen an den VfR und KSV, und nun soll noch ein Nachtwächter her? - Ich hoffe auf ein Umdenken unserer gewählten Volksvertreter.>Werner Lisurek, Aalen
© Schwäbische Post 10.07.2003 00:00
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