Nur Nein-Sager

Zur Reaktion der Opposition zur Finanzierung der vorgezogenen Steuerreform:
"Wir brauchen eine Vorlage", so sprach kein kleiner Beamter, dem man abgewöhnt hat, eigene Gedanken und Idee zu kreieren. So sprach die CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel. Und dies zum wiederholten Male.
Für mich ist diese Aussage die Bankrotterklärung einer großen konservativen Volkspartei, die in ihrer nackten Machtgier sich selbst geistig amputiert hat. Vergessen der grundgesetzliche Auftrag, wonach die Parteien aktiv an der Willensbildung mitwirken. Kreativität ist bei der Opposition also nicht mehr gefragt.
Früher hieß die Strategie: "aussitzen", die neue Strategie heißt heute: "wir warten auf die Vorschläge der Regierung und sagen dann einfach nein".
Wenn dies so weitergeht mit der Opposition, dann sehe ich schwarz für die Schwarzen und ihrer Glaubwürdigkeit.>Hans Rieger, Ellwangen
© Schwäbische Post 19.07.2003 00:00
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