„Vorgegaukelte Sicherheit“

Zum Unmut über die Verkehrssituation in Untergröningen (nachzulesen in der GT vom Montag, 6. Oktober oder unter www.tagespost.de):

„Sicher ist es ärgerlich, wenn fast alle Kinder sowie Eltern auf dem Schulweg eine Straße benützen müssen, die nicht ganz ohne Probleme ist. Es ist schon ein Novum, eine Vorfahrt in einer 30er-Zone aufzuheben beziehungsweise zu ändern. Meiner Ansicht nach hätte man gar keine 30er-Zone einrichten sollen. Dafür aber verstärkt auf den Schulverkehr im Besonderen hinzuweisen, wie andernorts auch. Die Rötenbergstraße ist im Winter bei Glätte mit 30 Stundenkilometern bergauf nicht zu schaffen. Man muss fast richtig Anlauf nehmen, um etwas Geschwindigkeit für den Berg mitzubringen. Wenn also eine Straße mit einem Limit ausgelegt ist, das nicht eingehalten werden kann, darf sie auch nicht so ausgewiesen werden. Man kann ja sagen, die parallel führende Langäckerstraße ist ja auch noch da. Sicher, aber die ist im Winter ebenso schlecht zu befahren, da ja rechts und links Laternenparkplätze sind. Zu allem Übel kann dadurch der Winterdienst sehr schlecht räumen, was ein Befahren auch nicht gerade leichter macht. Wenn alle etwas aufeinander Rücksicht nehmen, sollten unsere Schüler gefahrlos zur Schule hin und zurück gelangen. Rücksicht aber auch von den Personen, die sich in der Vergangenheit die Rechtsvorfahrt von der Schule her kommend erzwungen haben. Und davon gab es einige!
Klaus Strangfeld,
Untergröningen
© Schwäbische Post 09.10.2008 07:47
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