Nicht immer nach unten treten

Zum Thema „Hartz IV“:
Wenn der Staat verantwortungslosen Banken, von denen viele schon lange keine Steuern mehr bezahlen, Milliarden schenkt und Regierungen Gesetze beschließen, die der Niedriglohn- und Leiharbeit Tür und Tor öffnen und Arbeitnehmerrechte beschneiden, entsteht für kurze Zeit ein leichter Unmut in den Köpfen. Mehr aber auch nicht. Wenn die Sprache aber auf Menschen in Hartz-IV-Bezug fällt, herrschen nahezu bürgerkriegsähnliche Zustände und es wird kräftig nach unten getreten. Und nicht nach oben. Mike Wagler, Aalen-Dewangen
© Schwäbische Post 17.03.2010 19:20
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