Es trifft wieder die Falschen

Alkoholverbot beim Nachtumzug Waldhausen:
Es trifft immer die falschen. Wenn ich zu so einer Veranstaltung gehe ohne Fahrzeug, dann genehmige ich mir ein paar nette fröhliche Stunden, eventuell auch mit Hochprozentigem. Viel von diesen Getränken leistet sich nicht jeder, weil der Preis die Geldbörse schmälert. So denken ganz viele, wir tun’s aber trotzdem und gerne und gehen zu später Stunde voll zufrieden nach Hause, reden immer wieder davon wie schön es war, aber wir reden auch von den vielen Alkohol-Leichen und wie alt diese erst waren, beziehungsweise jung.
Es sind blutjunge Mädchen und Jungen, die bringen im Rucksack und Sixpack ihre Fanta/Cola (Liter) Flaschen schon fertig gemixt mit Alkohol oder Flaschen Schnaps noch extra, kommen inGruppen. Diese, noch fast Kinder, feiern und trinken was das Zeug hält und liegen dann irgendwo rum, so wie ihre leeren Fanta Flaschen am Straßenrand. Von diesen sehr vielen Jugendlichen hat nicht einer dem Verein einen Schnaps abgekauft.
Mit keinem Satz wurde dies bisher erwähnt. Das ganze Drumherum dreht sich nur um diese jungen Leute. Es wäre doch Sache der Eltern und der Polizei. Die Waldhäuser Narren kann da keine Schuld treffen.
Jutta Rauwolf, Aalen-Waldhausen
© Schwäbische Post 14.02.2011 19:19
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