Affäre Guttenberg

Frau Schlegelmilch hat mir vorgeworfen, mit Herrn zu Guttenberg zu milde umgegangen zu sein. Wahrscheinlich hat sie Recht. Aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass ein amtierender christsozial-freiherrlicher Minister derart schamlos lügt und betrügt und das nicht nur gegenüber dem Bundestag und den Medien, sondern auch gegenüber der Universität Bayreuth und seinem angeblich von ihm verehrten Doktorvater Häberle. So viel Dreistigkeit und Ehrlosigkeit passte einfach nicht in meinWeltbild. Jetzt aber schon, nachdem in der freiherrlichen Doktorarbeit noch mehr Plagiatsversuche bekannt geworden sind. Sophie Ruth Knaak, Aalen
© Schwäbische Post 31.03.2011 21:46
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