Opferschutz wird noch viel zu tun haben

Gedanken nach dem Kachelmann-Urteil:
Schon in der Vergangenheit scheuten sich Frauen aus Scham, das an ihnen begangene Verbrechen sexueller Gewalt anzuzeigen. Doch durch Zuspruch und mit viel Courage bestritten einige dieser Frauen den gerichtlichen Weg. Es waren immer schwere, demütigende und unerfreuliche Situationen, sich vor Gericht mit dem auseinanderzusetzen, was einem angetan worden ist.
Viele Frauen erhielten Unterstützung von Organisationen wie Frauen helfen Frauen, dem Weißen Ring und ähnlichen anderen Einrichtungen, die sich der Opfer annehmen. Die dort tätigen Menschen leisten durch ihre Arbeit, die sie mit hoher Kompetenz und viel Feingefühl ausführen, einen wichtigen Dienst. Ihnen gebührt Dank und Anerkennung.
Engagierte Menschen, die sich dem Opferschutz verschreiben und zu diesen gedemütigten Menschen stehen, werden künftig noch mehr zu tun haben.
Daniela Maschka-Dengler,
Schwäbisch Gmünd,
(stellvertretende Kreisvorsitzende
ASF-Ostalbkreis)
© Schwäbische Post 09.06.2011 19:48
980 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.