Rettet das Wolfertstal

Zur Berichterstattung der SchwäPo vom 22. November über die Sitzung des Regionalverbands:
Wir, von der Initiative „Rettet das Wolfertstal“ waren am 18. November vor Ort und überbrachten Kopien der bis dahin eingegangenen Unterschriften. Leider durften wir unser Anliegen nicht vor den Parlamentariern vorbringen.
Der Planungsausschuss hat anschließend mit den Stimmen der CDU und der FW, gegen den Willen der SPD und Grünen, folgenden Antrag in Aussicht gestellt: Änderung des bisherigen Regionalplans, wenn eine große Flächennachfrage besteht. Wird ein solcher Antrag von Seiten der Stadt Oberkochen gestellt und vom Regionalverband und Landratsamt genehmigt, geschieht folgendes: Die drei schutzbedürftigen Bereiche des Wolfertstals, als da sind: für Naturschutz und Landschaftspflege, für Erholung sowie Lage in einem regionalen Grünzug, werden vom bisherigen Regionalplan herausgenommen. Dies sogar beschleunigt. Damit würde das Wolfertstal auf eine „Bau-Wiese“ herabgestuft. Für den Nachweis der Nachfrage verlangt der Regionalverband lediglich eine statistische Ermittlung.
Wir bedanken uns bei den Regional-Parlamentariern der SPD, die für unsere Sache gestimmt haben (im Gegensatz zur SPD Oberkochen), sowie der Grünen und ganz herzlich bei Alt-Oberbürgermeister Pfeifle aus Aalen, der - ohne unser Wissen - kräftig für unsere gemeinsame Sache gesprochen hat.
Über Wohl und Wehe des Wolfertstals hat jetzt wieder der Oberkochener Gemeinderat zu entscheiden. Wir hoffen, dass wir durch eine große Anzahl von Unterschriften der Bürger, die Gemeinderäte überzeugen können, das Wolfertstal als Naherholungsgebiet so zu belassen, wie es ist.
Margarete Oehlmann, Oberkochen
© Schwäbische Post 05.12.2011 20:46
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