„Hermann muss gehen“

Zum Ergebnis der Volksabstimmung:
Die Wähler haben ein in dieser Mehrheit kaum erwartetes Urteil für Stuttgart 21 abgegeben. Am Wahlabend haben sowohl Ministerpräsident Winfried Kretschmann, wie besonders Verkehrsminister Winfried Hermann ziemlich „herumgeeiert“, um sich letztlich zum demokratisch erzielten Ergebnis zu bekennen. Beide wollten es allerdings „kritisch“ begleiten.
Wohl um sich noch demokratischer zu geben, bekennen sie sich nun immerhin „konstruktiv kritisch“ zum Projekt. Nach dem vorausgegangenem Wahlkampf und dem Besetzen des Verkehrsministeriums mit S-21-Gegnern kann man sich leicht ausmalen, wie groß das konstruktive Element sein wird. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen konstruktiven Beitrag der Regierung wäre der Amtsverzicht von Verkehrsminister Winfried Hermann weil er der große Wahlverlierer ist und weil er nach der Vorgeschichte und seinem leidenschaftlichen Kampf gegen S 21 gar nicht in der Lage ist, das Projekt konstruktiv zu begleiten.
Prof.Dr.Dieter Bolten, Essingen
© Schwäbische Post 05.12.2011 20:46
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