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Kritik: Polizei spielt Gefahr herunter

Die Frage danach, ob man in Aalen noch sicher ist, sollte in der kommunalen Politik eine wesentlich größere Rolle spielen, als ihr seither zugestanden wurde. Zu dieser Diskussion dürfen aber nicht, wie bisher geschehen, lediglich objektive Statistiken miteinbezogen werden. Die Frage sollte doch vielmehr lauten: Fühlt man sich als Aalener Bürger überhaupt noch sicher? Bei Betrachtung der sich immer mehr häufenden Vorfälle in der letzten Zeit scheint sich das Meinungsbild der Bürger ins Negative zu verändern. Der Bevölkerung geht es hierbei nicht nur um die der Polizei vorliegenden Statistiken: Die Dunkelziffer der Gewaltdelikte ist doch wesentlich höher als die Zahl der gemeldeten Straftaten. Oftmals werden die Opfer dermaßen eingeschüchtert, dass sie sich nicht mehr zur Polizei trauen oder befürchten, dass sie mit ihrer Anzeige ohnehin nichts bewirken können. Wieso also nimmt man sich nicht ein Vorbild an gelungenen Anti-Kriminalitäts-Kampagnen? Städte wie New York haben es bereits vorgemacht: Mit Taktiken wie der Null-Toleranz-Politik ist es möglich, die Kriminalität einzudämmen. Leider werden solch wichtige Themen allerdings viel zu oft mit der Frage nach der Finanzierung wieder unter den Tisch gekehrt.

© alfredneumann 16.08.2011 11:14
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Kommentare

Nichts wie Politik wie auch hier in Kalifornien. Hier habe ich aber das Recht eine Schusswaffe zu besitzen. Ich hoffe  ich muss sie nie brauchen, kann aber ruhiger schlafen. Meine Ampel in meiner Umgebung ist immer gelb.