Leserbeitrag von Frieder Kohler

Die Reform politisiert: die Wahrheiten des Herrn Mack

  • Strukturveränderung

Die Reform politisiert: die Wahrheiten des Herrn Mack!

"Im Gegensatz zu anderen Bundesländern habe man bislang bei Beamtenstellen eben nicht aufs Parteibuch geschaut", so Herr Mack in seinem Rundumschlag! Ich will nun nicht aus meinen Lebenserinnerungen zitieren, aber einer im Ländle gerne geübten Geschichtsklitterung vorbeugen: Diese o.a. Aussage ist falsch, sie kann von den Lesern auf mehreren Wegen im Netz nachgeprüft werden, z.B. ww.cdu-ak-polizei.de! Ein Vergleich mit den Dienststellenleitern auf mehreren Ebenen und den Mitgliedern dieses Arbeitskreises ist - seit den 70er Jahren- sehr hilfreich bei der Wahrheitsfindung! Keine (Beförderungs-)Feier ohne Meyer, war dieser verstorbene Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei doch gleichzeitig Vorsitzender des Hauptpersonalrates und des noch heute funktionierenden Netzwerkes der CDU. In dieser Kungelrunde wurden die Vorstellungen eines Staaatssekretärs Ruder über eine moderne, verfassungmäßige( ?)Polizeiführung verformt, es entstand der Begriff des "vorauseilenden Gehorsams duch Parteisoldaten". Der Herr Ruder wurde durch Südmilch- und Sachsenmilch-Affäre auch außerhalb der Polizei bekannt, seine Gehilfen machten Karrieren, die ohne Parteibuch nie möglich geworden wären! "Ich war immer aufrichtig", so gestern Herr Wulff - wie wäre es, wenn Herr Mack und seine CDU endlich berücksichtigen würden, daß auch die halbe Wahrheit eine Lüge ist! Bis heute wirken nämlich -was das Feldgeschrei der Landräte für ihre Polizeidirektionen beweist- die Netzwerke der CDU nach dem Motto: Parteiwohl geht vor Gemeinwohl, auch wenn das einen Verstoß gegen die Landesverfassung und das Grundgesetz darstellt!

© Frieder Kohler 18.02.2012 11:50
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