Hier schreibt der Freundeskreis Naturheilkunde

Magnet-Resonanz-Stimulation - Herzlich willkommen in der Welt der Schwingungen!

Der Mutlanger Freundeskreis für Naturheilkunde ist inzwischen bekannt für die monatlich stattfindenden informativen Vorträge. Diese locken stets eine große interessierte Zuhörerzahl in die Mutlanger Seniorenbegegnungsstätte. So auch vor kurzem als es um die Magnet-Resonanz-Stimulation (MRS) ging.

Die Mutlangerin Theresia Eisele ist selbstständige Gesundheitslogistikerin und Ansprechpartnerin für MRS der MediConsult GmbH in unseren Raum. Sie hatte zur Unterstützung die Fachfrau Birgit Maurer aus Wiesbaden an ihre Seite geholt. Und wie begeistert Maurer von der Magnetfeldtherapie als begleitende Heilmaßnahme bei Krankheiten ist, spürte man während des gesamten kurzweiligen Vortrags.

Die Therapie wird bereits sehr erfolgreich unterstützend bei einer Vielzahl von unterschiedlichen Gesundheitsproblemen eingesetzt. Die Bandbreite reicht von Allergien, Asthma, Bandscheibenleiden, Erschöpfungszustände über Neurodermitis, Osteoporose, Rheuma bis Schlaflosigkeit, Wundheilung und Tinnitus, um hier nur einige zu nennen. Doch auch zur Vorbeugung ist die MRS bestens geeignet. Wer seine Gesundheit lange erhalten will, sollte sich zweimal täglich für 8 Minuten auf die entsprechende Matte legen. Viele Leiden lassen sich zumindest reduzieren und die Lebensqualität wird positiv beeinflusst.

Wie wirken sich Magnetfelder auf den Menschen aus?

„Herzlich willkommen in der Welt der Schwingungen“. Mit diesen Worten begannen die eher wissenschaftlichen Ausführungen und Erklärungen über die Wirkungsweise von Magnetfeldern.

Unsere Erde ist von einem natürlichen Magnetfeld umgeben. Hierbei handelt es sich um niederfrequente Schwingungen. Sie sind eine Grundvoraussetzung für das Leben auf unserem Planeten. „Alles schwingt“ erkannte Albert Einstein; jede Materie schwingt in ihrem spezifischen Rhythmus. In unserer modernen Umwelt kommt zum natürlichen Magnetfeld jedoch jede Menge weiterer elektromagnetischer Schwingungen. Immer mehr Handys, Computer, Sendeanlagen usw. tragen ihren Teil zur Belastung mit „Elektrosmog“ bei. Diese zum Teil hochfrequenten Schwingungen wirken sicher auch auf unseren Körper ein. Was sie dabei anrichten, wird heftig diskutiert. Nicht nur die Referentin geht davon aus, dass dieser „Elektrosmog“ unserem Körper nicht zuträglich ist: wichtige Stoffwechselvorgänge werden beeinträchtigt, Zellen werden nur mangelhaft mit Sauerstoff versorgt und die Zellenergie ist wesentlich reduziert. Mit der Zeit fühlen wir uns vielleicht erschöpft, schlafen schlecht, werden unter Umständen richtig krank.

Mit der MRS kann man dem vorbeugen bzw. die Heilung unterstützen. Dazu liegt der Patient ganz entspannt auf einer Ganzkörpermatte, in die Stromspulen eingearbeitet sind. Ein Handstab und ergänzend ein Ohrclip, die mit einem Steuergerät verbunden sind, ermittelt nun die individuellen Werte. Ein gutes Gerät und ein erfahrener Therapeut dosieren dann die Schwingungen, die in den Körper zurückgeschickt werden. Die pulsierenden erdmagnetfeldähnlichen Schwingungen stimulieren jede Körperzelle. Daraus ergibt sich auch das große Anwendungsspektrum. Selbst die Herzfrequenzvariabilität (HRV) lässt sich bei konsequenter Anwendung steigern. HRV ist die Fähigkeit des Organismus die Frequenz des Herzrhythmus zu verändern. Eine größere Variabilität bedeutet demnach eine höhere Anpassungsfähigkeit an Belastungen.

Die Referentin betonte auch wie wichtig eine gesunde Lebensführung ist, mit ausreichender Bewegung, gesundem Essen und Trinken (viel Wasser) und die Vermeidung von Genussgiften (z.B. Zigarettenrauch).

Heute wird MRS als begleitende Maßnahme in vielen (Reha-)Kliniken angeboten. Selbst Bundesligavereine behandeln ihre Spieler auf diese Art und Weise um sie schneller wieder fit zu machen. Die Stimulation des gesamten Organismus durch Schwingungen scheint völlig nebenwirkungsfrei zu sein. Nur bei Epilepsie, während der Schwangerschaft und bei Menschen mit Herzschrittmachern darf die MRS nicht angewendet werden.

Frau Maurer stieß mit ihrem Vortrag auf großes Interesse und so schloßen sich eine ausgiebige Fragerunde und zwei praktische Vorführungen an. Sicherlich wird sich der Eine oder Andere auf diese sanfte und doch wirkungsvolle Weise gerne behandeln lassen. Und gewiss wird die Magnet-Resonanz-Stimulation auch bei den nächsten Naturheiltagen im April 2013 wieder ein Thema sein.

© Freundeskreis Naturheilkunde 30.04.2012 21:02
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