Schwachpunkt ist B 298

  • Die Remsstraße ist eine der Problemstrecken im Schwäbisch Gmünder Straßennetz, vor der Pfitzerkreuzung staut sich der Verkehr. Links im Bild ist die Bürgerstraße zu sehen, über die der Verkehr aus der Schmiedgasse abfließen soll. (Foto: Laible)
Zum geplanten Verkehrskonzept:Die in den Quartiersgesprächen genannten Kritikpunkte haben zum SPD- Antrag am 19. September geführt. Weiteres gewichtiges Argument, das geplante Konzept lieber nochmals einer ernsthaften Überprüfung zu unterziehen, ist der Schwachpunkt B 298. Leider wurde dieser Schwachpunkt seitens der so genannten Experten und Planern bislang nicht thematisiert und schon gar nicht der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die BürgerInnen aus den nördlichen Stadtteilen, die MitarbeiterInnen des Stauferklinikums, die PatientInnen und Besucher hatten nun jahrelang unter dem Problem des Rückstaus zwischen Mutlangen und Schwäbisch Gmünd zu leiden.
Die Wetzgauer, Rehnenhöfler und Deinbacher mussten jahrelang den nicht enden wollenden Durchgangsverkehr ertragen.
Selbstverständlich haben diese Menschen darauf gehofft, dass sich diese für sie unerträgliche Situation irgendwann mal entschärfen wird. Nun wäre es doch allerhöchste Zeit, genau diesen Bürgern auch mal klaren Wein einzuschenken und mit der unangenehmen Wahrheit herauszurücken, nämlich der, dass die erhoffte Entschärfung mit dem geplanten Konzept vermutlich nicht eintreten wird. Aufgrund der fehlenden Anbindung der B 298 an den Tunnel und des vorausgesagten Rückstaus zwischen Mutlangen und Schwäbisch Gmünd, wird sich der Verkehr der nördlichen Stadtteile in Richtung Stuttgart weiterhin durch die genannten Ortsteile wälzen. Die Bürger der nördlichen Stadtteile, die in die Stadt wollen/ müssen und die Patienten und Mitarbeiter des Klinikums, werden sich weiterhin im Stau befinden. Wahrlich keine rosigen Aussichten!
Das Klinikum kann man nun schwerlich in eine „günstigere Lage versetzen“, wohl aber sollten die Verantwortlichen alles daran setzen, die Verkehrssituation zwischen Stadt und Klinikum nicht auf Dauer als Problem stehen zu lassen, nicht zuletzt auch aufgrund der Notfallversorgung der Patienten in der Region. Da ein nicht unerheblicher Teil der ambulanten Operationen der medizinischen Fachabteilungen des Stauferklinikums im Haus der Gesundheit in der Weißensteinerstrasse durch Mitarbeiter des Stauferkliniums durchgeführt werden muss, bedeutet Rückstau mehr verlorene Zeit und somit auch eine erschwerte Arbeitsorganisation für das Personal.
Christa Schmidt, Schwäbisch Gmünd
© Schwäbische Post 20.09.2012 21:55
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