Leserbeitrag von Braun Wolfhard

Ein nur in der Einbildung geführtes Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel

Andreas Häberle, Aalen-Hofherrnweiler:

 

Ein nur in der Einbildung geführtes Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel

dies zum allgemeinen Verständnis in deutscher Sprache und daher ohne Anglizismen und sonstige Fremdwörter zwischen dem Bürger Andreas Häberle und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Frau Bundeskanzlerin,

damit es jedermann verständlich ist, genügt es, wenn Sie bei diesem Gespräch so wie die Bürgerinnen und Bürger zu tun pflegen, bei meinen Fragen einfach nur nicken. Dazu bewegen Sie den Kopf nur leicht nach unten. Vielen Dank.

Da Sie es bisher nur geschafft haben, sämtliche Belastungen dem Volk allein aufzubürden, schlage ich vor, Ihre Regierung einfach abzuschaffen und zweckmäßigerweise durch Interessenvertreter der Wirtschaft und der Hochfinanz zu ersetzen. Die dadurch erzielten Einsparungen (Ministergehälter, Staatssekretäre, Fahrer, Autos, Renten etc.) dürften beachtlich sein! Die durch den Wegfall der seitherigen Regierung verwendeten Steuern können somit allein und ausschließlich für Ihre so geliebten Auslandsreisen und entsprechend benötigten Gastgeschenke (Finanzhilfen, etc.) verwendet werden. Bitte heftig nicken!

Die durch Ihre Regierungstätigkeit dem Bürger aufgebürdeten Belastungen im Einzelnen aufzuzählen, würde einen Zeitraum von mindestens 3 Wochen überschreiten. Die „geringfügigen“ Belastungen der Wirtschaft und der Banken lassen sich – um mit Ihren Worten zu sprechen – intern, also „in der Familie“ regeln.

Man sollte normalerweise annehmen, daß Steuern auch für den dafür vorgesehenen Zweck verwendet werden. Da dies offensichtlich nicht der Fall ist, das Volk wird schlicht und ergreifend belogen, frage ich mich, wie lange lassen sich das die Bürgerinnen und Bürger in diesem unserem Land eigentlich noch gefallen?

Da Sie zu all diesen Anmerkungen – wie immer – nichts Konkretes zu sagen haben, beenden wir dieses Gespräch. Ach so, noch eine kleine Anmerkung: wären alle politischern Plenarsäle Tempel oder Kirchen, hätte weiland Jesus Christus mit der berühmten Tempelaustreibung sehr viel zu tun gehabt. Ich glaube, er wäre noch heute damit beschäftigt…

Ein frustrierter Bundesbürger aus dem Schwäbischen

Andreas Häberle
Aalen-Hofherrnweiler

 

© Braun Wolfhard 07.01.2013 11:32
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