Geduld ist die erste Bürgerpflicht

Im Januar 2011 habe ich das Friedhofsamt telefonisch darauf hingewiesen, dass die auslaufenden Wurzeln eines ca. 2 Meter entfernt stehenden Baumes von der Grabstätte meiner Mutter auf dem Friedhof von Großdeinbach die seitliche Umrandung anheben und zu brechen drohen. Nach einem Jahr im Januar 2012 habe ich nochmals darauf hingewiesen, da sich die Lage verschlimmert hat. Antwort: Ja, es ist aktenkundig und weitergeleitet… Am 31.7.2012 habe ich es schriftlich gemacht. Im September dann ein Anruf vom Friedhofsamt: Man möge noch etwas Geduld haben, man hat so viel mit der Gartenschau zu tun und der ganze Jahresurlaub steht auch noch an. Aber nach dem Urlaub würde man sich darum kümmern. Ich übe mich seither weiterhin in Geduld, bis 2014 die Gartenschau vorbei ist, 2015 alles ab- und aufgeräumt ist und dann bin ich zuversichtlich, dass mal eine halbe Stunde Zeit ist, um die auflaufenden großen Wurzeln zu durchtrennen. Hoffentlich ist bis dahin die Umrandung nicht gebrochen, der Grabstein dadurch nicht instabil geworden, der Grabsteinrüttler nicht da gewesen, um den gelben Paper anzubringen, der mich darauf hinweist, dass ich unverzüglich und pflichtgemäß dafür zu sorgen habe, damit wieder alles stabil wird. Dieter Rahm, Großdeinbach
© Schwäbische Post 15.03.2013 21:48
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