Wer dann, wenn nicht Städte?

Zu: Rat scheidet sich am Ökostrom, GT vom 14. März:
Werter Herr Dombrowski, auch wenn Sie auf Gemeindeebene konsequent die FDP-Linie vertreten, bei finanziellen Themen sei kein Platz für Moral – wenn nicht Städte, Kreise, Länder und Bund eine Vorbildfunktion haben, wer dann? Denken Sie mal darüber nach... Eine Stadt, die über ihr Tochterunternehmen nicht nur Ökostrom verkauft (zu teuer zwar, aber immerhin) sondern jedes Jahr knapp eine Million Euro über die PV-Einspeisevergütung einnimmt, sollte Zeichen setzen, was ihr eine intakte Umwelt bedeutet. Nicht nur durch eine Baumkommission und bunte Blumenkübel, sondern auch durch eine bewusste (und gesellschaftlich gewollte) Abkehr vom mit Steuermilliarden künstlich billig gerechneten Atomstrom. Die 45 Cent pro Bürger, die die Mehrkosten umgerechnet bedeuten, sollten kein Hindernis sein. Frank Behrend, Mutlangen
© Schwäbische Post 15.03.2013 21:48
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