Bloß kein Römer

Zur Straße zwischen Mögglingen und Heuchlingen:„Die Botschaft hör ich wohl . . . und allmählich kommt der Glaube, dass der Neubau der Schotterpiste von Mögglingen nach Heuchlingen endlich angegangen wird.
In alten vergilbten Chroniken der Gemeinde Heuchlingen ist zu lesen, dass schon 1969 (!) der Gemeinderat den damaligen Bürgermeister Hopfenzitz beauftragt hatte, an das Land den Antrag zu stellen, dass diese Straße „in einen verkehrssicheren Zustand“‘ (Zitat) gesetzt wird.
Nach jahrzehntelanger CDU-Herrschaft scheint die neue rot-grün-befrackte Landesregierung das Werk in Angriff zu nehmen, wenn bislang auch nur von Mögglingen bis zur Kuppe.
Ich kann nur hoffen, dass bei den Arbeiten nicht noch ein alter Römer samt Wachturm ausgegraben wird, der anno dazumal den Limes in diesem Bereich bewacht hatte und die Arbeiten verzögern würde.
Die Wachsamkeit darf nicht nachlassen, denn das größere und straßenbautechnisch schwierigere Stück von der Kuppe nach Heuchlingen hinein wird von der Maßnahme noch gar nicht betroffen.
Es sind also noch weitere Bittprozessionen vor die Altäre der Verwaltung und Politik notwendig. Die Heuchlinger haben dabei ja schon reichlich Erfahrung: Schon seit mehr als 350 Jahren gibt es eine große jährliche Prozession kirchlicher Art am sogenannten Heuchlinger Fest. Gegebenenfalls könnte ja diese umgewidmet werden.“

Dr. Guido Hegele, Heuchlingen
© Schwäbische Post 24.03.2013 21:32
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