Leserbeiträge

Auf nach Nürnberg: die Tat ist immer noch das Beste!

  • Politik und Justiz

Hinweis auf die Großkundgebung am kommenden Samstag, 14 Uhr, in Nürnberg, Kornmarkt ( vor dem Germanischen Nationalmuseum ) :
http://www.nuernbergwiki.de/index.php/Menschenrechtsforum_Gustl_Mollath

Aus SZ/22.07.13 /11ernesto:

Solange weiterhin Stillstand der Mühlen der Justiz in Sachen Gustl Mollath herrscht, sei auf eine interessante Zusammenfassung und emotionslose Beurteilung des Falles / Skandals und seiner Entwicklung hingewiesen :
Albrecht Dürers Gerichtsszene
Albrecht Dürers Wandgemälde im Nürnberger Historischen Rathaussaal zeigte auf der Nordwand auch eine Gerichtsszene „Verleumdung des Apelles”, die sich genau dort befand, wo die Stadt einst Gericht hielt. Dürer zeichnete einen Richter mit Eselsohren und der Schrift an der Wand IGNORANTIA. Die beiden Frauen, die ihm etwas zuflüstern, symbolisieren die Einflußnahmen, denen ein Richter von verschiedenen Seiten ausgesetzt ist, auch durch die Staatsanwaltschaft.
An der Nordwand des Saales steht noch der alte Rechtsgrundsatz: „Eines Mannes Rede ist keines Mannes Rede. Man muß hören alle beede.“ [7] Aber auch in Nürnberg, der Stadt des Friedens und der Menschenrechte, hat die Justitia damit Probleme. Die Justitia hat eine Waage in der linken Hand, um Argumente und Gegenargumente gerecht abzuwägen. Eine Volksweisheit sagt: „Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.“ Ein Richter drückte es so aus: „Richter haben Narrenfreiheit.“ Wenn ihnen nicht Rechtsbeugung nachgewiesen werden könne, seien sie völlig unabhängig. Recht haben und Recht bekommen, sind zweierlei; denn es gibt auch befangene Richter. Man kann einen parteiischen Richter, der voreingenommen ist, wegen Befangenheit ablehnen.
Weitere Ausführungen zu den nachfolgenden Kapiteln, die die Rolle der Justiz und anderer Institutionen sowie der Politik zum Fall Mollath beleuchten, sind nachzulesen unter
http://www.nuernbergwiki.de/index.php/Gustl_Mollath#Schule_und_Studium

 

© 22.07.2013 12:29
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