Besserer Schutz vor schweren Unfällen

Radfahren an sich ist nicht gefährlich, dennoch sollte bei dieser sinnvollen, auch der Gesundheit dienlichen Fortbewegungsart ein Schutzhelm getragen werden. Radfahren ohne Helm jedoch ist bedenklich. Noch bedenklicher aber, wenn ein ADFC-Experte in der GT wirres Zeug gegen das Helmtragen redet, de facto davon abrät. Das kann doch nicht das Format eines solchen Experten sein! Immerhin ist des Menschen Kopf der anfälligste, empfindlichste Körperteil den es besonders zu schützen gilt, ein Radfahrer hat keine Knautschzone. Andere Körperteile können nach Radunfällen geschient, gegipst oder sonst wie mit mehr oder weniger Erfolg geheilt werden. Kopfverletzungen dagegen sind immer problematisch und bleiben selten folgenlos. Eine zerdrückte Frisur, event. albernes Aussehen mit Helm, dass man den Kopfschutz überall hin mitragen muss sind weiß Gott keine Argumente dagegen! Da wird auch noch vom besagten Experten allen Ernstes behauptet, Tempo 30 in allen Städten wäre bester Schutz für die Radfahrer. Das läuft doch in diesem Zusammenhang an der Sache total daneben. Der Punkt ist, dass jeder Radfahrer für seine Sicherheit Vorsorge tragen muss, für sich selbst verantwortlich ist und nicht alle anderen beschnitten werden dürfen, bloß damit ein helmloser Radfahrer ja nicht zu Schaden kommt! Ob Pflicht oder eigene Überzeugung, beim Radfahren sollte aus vielerlei guten Gründen ein Helm getragen werden. Walter Kollin, Iggingen
© Schwäbische Post 08.08.2013 20:53
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