„Sie hätte sich entschuldigen müssen“

Zu: Aus Bradley soll Chelsa Manning werden:
Die hohe Strafe durch ein Militärgericht für den Verrat von US-Dokumenten durch Bradley Manning an die Enthüllungsplattform Wikileaks war zu erwarten. Ein Zivilgericht hätte sicher ein milderes Strafmaß ausgesprochen und dies zu Recht. Nach meinem Verständnis hätte sich die US-Administration für die Verbrechen des völkerrechtswidrigen Krieges gegen den Irak entschuldigen müssen. Die UNO wurde mit falschem Geheimdienstmaterial getäuscht. Der Irak hatte keine Massenvernichtungswaffen und ABC-Waffen. Die Infrastruktur im Irak wurde zerstört. 4,5 Millionen Iraker wurden vertrieben. Eine Million Zivilisten getötet, die Witwen und Waisen hinterlassen haben. Hunderttausende verstümmelte Menschen. Folter im Gefängnis Abu Ghoreib. Der Zusammenhalt zwischen Sunniten und Schiiten wurde zerstört. Verlust von 4800 US-Soldaten. Kosten von 3000 Milliarden US-Dollar. Ex-US-Außenministerin Madeleine Albright bezeichnete den Irak-Krieg als „größte Katastrophe“ der amerikanischen Außenpolitik. Der Krieg hat keine Freiheit und Demokratie gebracht, sondern Tod und Zerstörung des Landes. Alfred Rupprecht, Leinzell
© Schwäbische Post 30.08.2013 19:27
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