Hier schreibt der KC Schwabsberg 1953 e.V.

Schwabsberg derzeit im Wechselbad der Gefühle

Kegeln, 1. Bundesliga Männer:
Nach der Niederlage in Fürth gilt es gegen Schweinfurt Flagge zu zeigen

Am kommenden Wochenende muss der KC Schwabsberg im Nachholspiel der 1. Kegler Bundesliga beim ESV Schweinfurt antreten. Nach der überaus schwachen Auswärtsleistung und der nicht eingeplanten deftigen 6 : 2 Niederlage, bei der Viktoria in Fürth, muss der Bundesligist von der Ostalb jetzt richtig Gas geben. Ziel muss es nach dem Leistungseinbruch in Fürth sein, gegen Schweinfurt ein ordentliches Spiel abzuliefern und zu alter Stärke zurückzufinden. Ganz einfach wird das gegen diesen Gegner, der selbst nichts zu verschenken hat, sicherlich nicht. Zumal noch nicht feststeht, ob Teamchef Rudolf Maier am Samstag wieder alle Führungsspieler an Bord hat. Dass der zweite Anzug zumindest derzeit nicht so richtig passt, hat die Begegnung die Viktorianer klar aufgezeigt.

Eher nicht eingeplant war die 2 : 6 Niederlage der Schwabsberger Bundesligakegler bei der Viktoria Fürth, nachdem man dort zwei Mal in Folge als klarer Sieger die Bahn verlassen hatte. Da bei den Ostwürttembergern aber nur Olaf Koberwitz; Tagesbestleistung mit 634 Kegeln, Reiner Buschow (590 Kegel) und Ronald Endraß (576 Kegel) gegen die sehr kompakt auftretenden Quellestädter ihre Bundesligareife unter Beweis stellen konnten, musste man schließlich mit einer deftigen Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten (3522 : 3372 Kegel).
Dabei hatte das Match eigentlich recht vielversprechend begonnen. Olaf Koberwitz bewies gegen Patrick Scholler, der mit 598 Kegeln eine tolle Leistung bot, am Ende das bessere Standvermögen. Beide Kontrahenten zeigten eine Klasse Partie bei der der Schwabsberger Kapitän trotz seiner herausragenden 634 Kegel bezeichnender Weise nur eine Bahn deutlich für sich verbuchen konnte.
Bereits in Führung liegend verspielte Andreas Eberhard (531 Kegel) auf seiner Schlussbahn noch den hart umstrittenen Mannschaftspunkt an Dominik Gubitz (551 Kegel).
Zwischenstand: 1 : 1 Mannschaftspunkte bei 1149 : 1165 Kegeln für den KC Schwabsberg.

Sehr knappe Entscheidungen bestimmten auch das Duell zwischen dem Fürther Bernd Klein, der mit 603 Kegeln ein ganz starkes Ergebnis für die Franken erzielte und Schwabsbergs Ronald Endraß (576 Kegel). Der Schwabsberger kämpfte unverdrossen und vergoss auch mächtig Schweiß, ein möglicher Erfolg allerdings blieb ihm versagt, da er gleich zu Beginn, gegen den mächtig auftrumpfenden Fürther wichtige Kegel verschenkt hatte.
Alexander Stephan (528 Kegel), der nach langer Verletzungspause erstmals wieder auf der Bahn stand, begann zwar etwas holprig, kam dann aber zunehmend besser ins Spiel. Für eine wirkliche Überraschung reichte es allerdings nicht, da sein Gegenspieler Matthias Schnetz (583 Kegel) nur einmal Schwächen zeigte.
Zwischenstand: 3 : 1 Mannschaftspunkte bei 2335 : 2269 Kegeln für Viktoria Fürth.

Reiner Buschow, hatte mit dem Fürther Jens Maier mehr Mühe als ihm lieb sein konnte. Am Ende setzte er sich dank einer Energieleistung dann doch noch klar mit
3 : 1 Gewinnsätzen und 590 : 568 Kegeln durch.
Keine Chance dagegen hatte Schwabsbergs Christian Winter, der gegenüber den letzten Begegnungen nicht wiederzuerkennen war, gegen den mit 619 Kegeln mit Abstand besten Fürther Christian Robold.
Endstand: Saisonbestleistung mit 6 : 2 Mannschaftspunkten und 3522 : 3372 Kegeln für Viktoria Fürth.

Im Nachholspiel des 4. Spieltages gegen den ESV Schweinfurt, muss man sich in Schwabsberg etwas einfallen lassen, um nicht erneut unter die Räder zu kommen. Für die Moral der Schwaben, die bislang auf fremden Bahnen stets für eine Überraschung gut waren, wäre es nicht förderlich, wenn man sich erneut kampflos in sein Schicksal ergeben würde.
Zündstoff dürfte genug in der samstäglichen Partie sein, um die Leistungsbereitschaft beider Mannschaften zu steigern.
Nachdem die Mainfranken vergangene Woche mit 2 : 6 (3416 : 3446 Kegel) eine überraschende Heimniederlage gegen die Blauweißen aus Peiting hinnehmen mussten wird man sicherlich alles erdenkliche tun, um gegen Schwabsberg eine erneute Heimpleite zu vermeiden. Die KC’ler indes haben mit den Eisenbahnern aus der vergangenen Saison noch eine Rechnung offen, als man in der beiderseits rassig geführten Partie am Ende mit 5 : 3 (3626 : 3616 Kegel) denkbar knapp die Segel streichen musste.

Ebenfalls nachsitzen müssen am Wochenende die Nibelungen aus Lorsch, die beim SKK FEB Amberg antreten müssen. Die Nachholspiele wurden erforderlich, weil Zerbst, Bamberg Lorsch und Schwabsberg am 4. Spieltag für Deutschland am Welt- und Europapokal bzw. am NBC-Pokal teilgenommen haben.
Bamberg hat sein Nachholspiel in Fürth bereits erfolgreich bestritten, während Zerbst am 4. Spieltag ohnehin spielfrei hatte.

Das Mannschaftsaufgebot
Reiner Buschow, Ronny Endraß, Sven Frenzel, Timo Hehl, Olaf Koberwitz, Alexander Stephan, Christian Winter.

Blickpunkt Bundesliga – Nachholspiele 4. Spieltag

Samstag, 02.11. 12.30 SKK FEB Amberg vs. SKC Nibelungen Lorsch
ESV Schweinfurt vs. KC Schwabsberg

1 SKV Rot Weiß Zerbst 1999 7 52,0 : 4,0 14 : 0
2 SKC Victoria Bamberg 6 30,5 : 17,5 10 : 2
3 SKC Blau Weiß Peiting 6 28,0 : 20,0 8 : 4
4 SKC Nibelungen Lorsch 6 25,0 : 23,0 8 : 4
5 Aufw. Donauperle Straubing 7 28,0 : 28,0 6 : 8
6 KC Schwabsberg 7 22,5 : 33,5 6 : 8
7 SKK-FEB Amberg 5 21,0 : 19,0 4 : 6
8 TSV 90 Zwickau 6 18,5 : 29,5 4 : 8
9 ESV Schweinfurt 6 16,0 : 32,0 3 : 9
10 1. SKK Viktoria 1921 Fürth 6 15,5 : 32,5 3 : 9
11 SV Leipzig 1910 6 15,0 : 33,0 2 : 10

© KC Schwabsberg 1953 e.V. 31.10.2013 10:06
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