Leserbeiträge

Nichts als (Sprich-) Worte? Taten - los!

  • Öffnet die Tür!

Wie kann der Glaube in unserer Zeit bezeugt und den Menschen weitergegeben werden? Diese Frage wird in der Schwäbische Post vom 08.11.2013  http://www.schwaebische-post.de/699506

beantwortet :" ...nicht durch äußere Aktionen und Events, sondern nur durch Rückbesinnung auf den gemeinsamen Glauben" , so Kardinal Walter Kasper. Der Papst zementiert seinen Ruf als Reformer:" Die Kirche soll sich öffnen und dezentral agieren!". Harsche Kritik äußert Franziskus am Wirtschaftssystem.Er wünsche sich eine "arme Kirche für die Armen", so Franziskus. "Mir ist eine ,verbeulte Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist"; Siehe Schwäbische Post 27.11.2013 (http://www.schwaebische-post.de/ueberregional/politik/10386125).

Darf ich für die konsumfreudige Vorweihnachtszeit und das Fest der (Hl.) Familie feststellen, dass Worte gut, Taten jedoch besser sind? So sei´s:

W ofür ein Mensch auch beten mag, er betet für ein  Wunder und wünscht sich für den Feiertag, nur Echtes, keinen Plunder!

 E chtes Gold wird klar im Feuer, gereinigt durch Flammen, verbrannt wird Stroh: Vieles, was uns einst lieb und teuer, war Strohwerk, verbrannte lichterloh!

 I ch bin so satt, ich mag kein Blatt - wer kennt nicht Tischlein deck dich? Doch fremde Not macht uns nicht satt: Wer liebt den Nächsten - und auch sich?

 H ast DU viel, gib reichlich! Aber wem? Wer nichts sieht, wird nicht gesehen: Ausreden sind billig und auch bequem, die Entschuldigungen müssen wir verstehen!

 N ahe am Knochen ist das Leben heiter, an der Quelle sitzen die Knaben, unser Weihnachtswunsch fließt weiter, weil ANKUNFT wir so verstanden haben:

 A rme Leute schenken gern, so schenken wir auch den Armen, nicht weil die Lieder von Bethlehems Stern, uns einmal im Jahr erbarmen.

 C aritas in der Gemeinschaft leben, Diakonie auch bei des Nachbarn Hilfsbedürftigkeit, heißt nicht nur Nehmen, sondern auch Geben, ist Eintreten für soziale Gerechtigkeit!

 H abt Liebe für alle, denn keiner ist anders als IHR, das ist die Botschaft aus dem Stalle: Öffnet dem Obdach-/Arbeitslosen die Tür!

 T rifft DICH des Schicksals Schlag, spürst plötzlich Kälte, (a)sozialen Gegenwind: Dann erkennst DU , wer DICH mag - wo Nachbarn und die Freunde sind

© Frieder Kohler 28.11.2013 16:26
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