Wer profitiert von wem?

Zur Einwanderungsdebatte:
„Dass wir in Deutschland längst zum Einwanderungsland geworden sind, ist allen klar. Unbestritten auch, dass wir in vielerlei Hinsicht von Zuwanderung profitieren. Es gibt hier aber auch zahlreiche Schattenseiten: Unterwanderung ganzer Stadtteile durch integrationsunwillige Ausländer, wachsende Gewalt gegen Polizisten, ein hohes Maß an Drogen- und Bandenkriminalität, die weit mehr auf das Konto von Zuwanderern geht, als uns staatliche Stellen dies melden dürfen. Und es gibt viele Probleme an unseren Schulen, wenn der Ausländeranteil zu hoch ist und die Sprachkenntnisse der Zuwandererkinder zu schwach sind.
Nun die Rechnung aufzumachen, dass Deutschland unterm Strich von Zuwanderung profitiert, ist also keinesfalls seriös. Wahrscheinlich soll die angestammte deutsche Bevölkerung so dazu gebracht werden, ihre letzten Widerstände gegen weitere Zuwanderung - derzeit vor allem durch massenhaften Asylrechtsmissbrauch - aufzugeben und sich in das scheinbar Unvermeidliche zu fügen. Niemand will sich ja als Ausländerhasser verunglimpfen lassen.
Richard Baumann Ellwangen-Rindelbach
© Schwäbische Post 30.11.2014 22:24
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