B-29-Umgehung

Süd-Umfahrung soll kommen
Die Diskussionen sind für mich nicht mehr nachvollziehbar. Bei fast jeder Versammlung, egal wo, eine neue Variante. Ich wohne direkt an der B 29, habe im Süden die Eisenbahnlinie, nun soll die neue Trassenführung im Norden von Trochtelfingen verlaufen. So der Plan von Herrn Pavel. Für diese Variante muss die Straße von Pflaumloch kommend über die Bahnlinie im östlichen Bereich von Trochtelfingen, damit über den Norden weitergefahren werden kann. Um das Bopfinger Industriegebiet nicht abzuschneiden, brauchen wir noch eine Verbindungsstraße, welche westlich der Neumühle in Trochtelfingen über die Eger zum Industriegebiet führt. Fazit: Mit dieser Variante kesseln wir Trochtelfingen von allen Seiten ein. Eine Entwicklungsmöglichkeit ist damit voll und ganz abgewürgt.
Des Weiteren habe ich große Bedenken bei der Nordvariante mit dem Hochwasserschutz für uns. Es wurde so viel Geld für die Rückhaltebecken und die Renaturierung der Sechta investiert. Es ist erst ein paar Wochen her mit dem letzten Hochwasser, das an Trochtelfingen wegen dieser Maßnahmen glimpflich vorbei gegangen ist. Ob das mit der Verbindungsstraße auch noch der Fall ist?
Es wurde in Trochtelfingen seit Jahrzehnten nur von einer Südvariante gesprochen, da diese Trassenführung die Landschaft nicht noch zusätzlich durchschneidet. Ich bin für die Süd-Variante und weiß, dass ich mir mit dieser Aussage keine Freunde mache. Elke Knecht, Trochtelfingen
© Schwäbische Post 01.02.2015 21:05
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