Das Fass läuft über

Zu Griechenland und seinen Forderungen gegenüber Deutschland.
Die täglichen unverschämten Forderungen der hellenischen Unruhestifter aus Griechenland haben längst das Fass zum Überlaufen gebracht.
Als Bürger fragt man sich, ob es für die „Athener Jongleure“ kein Verfallsdatum gibt. Oder sind wir einfach eine dumme Generation, die ohne zu murren, die Hinhaltetaktik einfach so hinnimmt.
Die krawattenlosen Sunnyboys aus Griechenland wollen mit ihren wöchentlichen Erpressungsversuchen anscheinend nicht wahr haben, dass Griechenland auch und nicht zuletzt durch ihr absurdes Verhalten Stück für Stück auseinander bricht. So will der Verteidigungsminister Kammenos zig tausend Flüchtlinge von Griechenland nach Deutschland weiterschicken, darunter, so äußerte er sich, könnten auch Mitglieder der IS-Terrormiliz sein, wenn Deutschland in der Schuldenerlassfrage nicht entgegen käme. Deutschlands Verhalten hat er mit dem Holocaust-Völkermord verglichen – welch eine Unverschämtheit. Und ihr Finanzminister Varoutakis und bestenfalls „Hörsaal-Wirtschaftsprofessor“ liefert einen mehr als abstrusen Reformvorschlag in dem er Studenten, Hausfrauen und sogar Touristen als „Steuerinspektoren“ und Geldeintreiber einsetzen will.
Die neueste Botschaft liefert der griechische Justizminister Paraskevopoulos indem er allen Ernstes die Pfändung und Zwangsversteigerung deutscher Immobilien in Griechenland erlauben will, sollten die Milliarden Euro aus Deutschland ausbleiben.
Wenn die neuen Herren Griechenlands solche Reformvorschläge ihren seitherigen Geldgebern unterbreiten, dann sind sie allesamt bestenfalls Kaffeehaus-Revolutionäre und keine seriösen Partner. Wann sagt daher die Politik in Deutschland und Europa, bis hier hin und nicht weiter. Karl Maier, Aalen-Unterkochen
© Schwäbische Post 15.03.2015 23:12
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