BÜRGERHAUS IN GEISLINGEN WIRD ERÖFFNET

Die „Alte Schule“ wird zum neuen Bürgerhaus

Baukosten belaufen sich auf insgesamt 1,3 Millionen Euro.
  • Ein Blick in die neuen Vereinsräume des Geislinger Bürgerhauses. Fotos: AK
Eine grundlegende umfassende Sanierung und Neugestaltung hat die „Alte Schule“ in Unterschneidheim-Geislingen erfahren, die sich jetzt in ganz neuem Gewand modern als Bürgerhaus präsentiert.Unterschneidheim-Geislingen. Das Bürgerhaus Geislingen wurde 1963 als Schulhaus erbaut. Aufgrund von energetischen, bautechnischen und brandschutztechnischen Mängeln bedurfte die „Alte Schule“ einer dringenden Sanierung. In diesem Zuge wurde das Gebäude deutlich verkleinert. Das Obergeschoss wurde komplett abgebrochen sowie der westliche Bereich mit dem ehemaligen Gymnastikbereich. Der Saal wurde in das Erdgeschoss verlegt und erweitert. Aus dem Rohbauzustand wurde das Gebäude komplett neu ausgerüstet. Neben dem 153 Quadratmeter großen multifunktional nutzbaren großen Saal gibt es einen Jugend- und Lagerraum. Im Untergeschoss sind zwei neue Vereinsräume entstanden mit je 40 Quadratmetern Fläche, die vom Männergesangverein Geislingen und den „Riasrandgugga Geisle“ genutzt werden.
Daneben gibt es außerdem eine Verteilerküche und neben den WCs auch eine behindertengerecht ausgestattete Toilette. Der Eingang ist ebenerdig.
Direkt am Gebäude befindet sich auch noch ein Kinderspielplatz, auf der Westseite wurde ein kleiner Festplatz geschaffen. Es stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Das modern gestaltete Bürgerhaus fügt sich nun harmonisch in die vorhandene Wohnbebauung ein.
„Ein funktionierender Treffpunkt im Ort ist die Grundlage für eine gute kommunale Entwicklung.“ Nikolaus Ebert, Bürgermeister
Architekt der Baumaßnahme ist Mathis Tröster. Bemerkenswert ist die ehrenamtliche Arbeit, die am Bau geleistet wurde. Insgesamt 96 Helfer, zumeist aus Geislingen, brachten sich tatkräftig ein und halfen bei den Umbau- und Sanierungsarbeiten mit. Bei 359 Einwohnern die Geislingen hat, eine stolze Zahl. Rund 2500 Stunden an Freiwilligkeitsarbeit wurden erbracht. Der Vorsitzende des Männergesangvereins Geislingen, Gerhard Strobel hat die Arbeiten koordiniert. Die Baukosten belaufen sich auf 1,3 Millionen Euro. Aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum erhält die Gemeinde Unterschneidheim 377 000 Euro. Einen Zuschuss in Höhe von 380 000 Euro aus dem Ausgleichsstock bekommt man außerdem. Den Rest der Baukosten trägt die Gemeinde. Bürgermeister Nikolaus Ebert beschreibt die Bedeutung des Bürgerhauses: „Ein funktionierender Treffpunkt im Ort ist die Grundlage für eine gute kommunale Entwicklung. Damit wird der ländliche Raum gestärkt.“ AK
© Schwäbische Post 30.04.2015 11:17
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