Rassismusdebatte

Leserbrief zum Bericht „Gegen Rassismus und Diskriminierung“ in der SchwäPo vom 27. Juni:
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerschaft des EAG, ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen, finde ich sehr wichtig. Dennoch muss ich den Finger mahnend erheben und rate dazu, sich nicht so einfach vor den grün-roten Karren der Landesregierung spannen zu lassen.
Kretschmann, Schmid, Stoch & Co. haben schon viel Gutes und Altbewährtes in Frage gestellt. Rassismus ist ein Problem, jedoch nicht nur in Deutschland sondern weltweit. Und auch der Islamismus kennt Ausgrenzung sowie christliche Feindbilder. „Bunt“ ist sicher in Maßen richtig, sollte aber nicht zu Werteverlust und Parallelgesellschaften führen. Der hochrangige Offizier A.D. Roderich Kiesewetter stellt mit seiner persönlichen weltweiten Erfahrung einen adäquaten Paten und Gesprächspartner dar, der ein differenziertes und ehrliches Bild vermitteln kann.
Als Grundlage für eine ausgewogene Diskussion empfehle ich allen Beteiligten die 1983 erschienenen zwölf Thesen des deutschen Philosophen Carl-Friedrich von Weizsäcker in seinem Buch „Der bedrohte Frieden“. Liebe Schülerinnen und Schüler, seid wachsam und kritisch. Denn ihr seid, außer für eure, auch für die Zukunft eurer Eltern und Großeltern verantwortlich.
Tibor Ozsvald, Aalen-Wasseralfingen
© Schwäbische Post 30.06.2015 22:28
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