Leserbeitrag von Gerhard Sittner

Auf ein Neues!

Das alte Jahr ist nun vergangen,

das neue hat grade angefangen.

Drum seien mit Versen, die geknittelt,

ein paar Gedanken übermittelt.

Mit X verlieren wir einen Freund.

So ein Satz ab und zu in der Zeitung erscheint.

Doch da ist ein sprachlicher Haken dabei.

Wir verlieren nicht einen, wir verlieren zwei.

Zusammen "mit X" wird ein Freund genannt,

aber sein Name ist nicht bekannt.

So trauern um zwei wir zu dieser Frist,

obwohl nur einer verstorben ist.

Der SCHWÄBISCHEN POST ein Loblied ich singe,

ist sie auch in Deutsch nicht das Maß aller Dinge.

Aus Aalen und Umgebung berichtet sie satt.

Sie ist ein echtes lokales Blatt.

Bei allem schriftlichen Gestalten

sollte sie sich was mehr an die Deutschregeln halten.

Das wäre von Vorteil ganz gewiss

für AzubiQ und auch für ZiS.

Man kann's dem Leser nicht verübeln,

wenn er beim Lesen kommt ins Grübeln.

Vor allem die lokalen Sportseiten

sollte sie schriftsprachlich aufbereiten.

WIR DRUCKEN FÜR SIE... ist nicht korrekt,

wenn man es auch oft in der SchwäPo entdeckt.

Häufig vertreten im Fehlerreigen

sind sprachliche Mängel in Stellenanzeigen.

Wie kriegt man die am besten weg?

Der Duden, Band 9, erfüllt hier seinen Zweck.

Seite 416 und folgende Seiten

zum sprachgerechten Text geleiten.

Das sollten sich diejenigen merken,

die Tag für Tag mit Anzeigen werken.

 

An Neujahr frag ich mich - altsprachlich - so:

"2016 - quo vadis, SchwäPo?"

Was hier steht über alltägliche SchwäPo-Kost,

das gilt auch für die GMÜNDER TAGESPOST.

 

 

 

 

 

 

© Gerhard Sittner 01.01.2016 00:13
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