Eine Fehlplanung

Zum Bericht „Mercatura: Das wird der Weg in die City“ vom 3. Februar:
Genau so sah und sehe ich das als Auswärtiger auch. Seit es die Mercatura-Tiefgarage gibt, steuere ich als Tagesbesucher dieses saubere und angenehme Parkhaus an – es gibt kein besseres öffentliches Aalener Parkhaus in der City. Aber im Mercatura-Shoppingcenter bummeln, verweilen und/oder einkaufen ist für mich bei der ungemütlichen und vor allem bei Schlechtwetter unangenehmen Atmosphäre nicht drin. Und ob ich statt wie bisher über die Bahnhofstraße oder die Mittelbachstraße künftig über den „Durchstich Beinstrasse“ den Weg in die City nehme, ist im Grunde genommen einerlei. Das Mercatura-Shoppingcenter ist und bleibt für mich eine bauliche Fehlplanung hinsichtlich der Lage und der Architektur. Hier kommt keine Einkaufs- und Aufenthaltsqualität auf. Die meiner Beobachtung nach viel zu wenig einkaufenden Kunden und daraus resultierende Leerstände beweisen, dass Einheimische in und um Aalen das wohl ähnlich empfinden. Ob sich allein „mit ein paar im Schaufenster drapierten Blusen und einem ausgerollten roten Teppich im Durchgang“ (laut Citymanager) etwas bessert? Jedenfalls sollten sich die Mercatura-Händler und die Mitglieder im Verein „Aalen City aktiv e.V.“ warm anziehen, wenn das für Dinkelsbühl, laut Focus schönste Altstadt Deutschlands, geplante City-Outlet realisiert wird, das dann einen prognostizierten Einzugsbereich bis Stuttgart haben soll. Wolfgang Ritter, Dinkelsbühl
© Schwäbische Post 05.02.2016 20:47
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