Alternative Ideen zum Mobilitätspakt

Kongress Initiativen diskutieren über das Positionspapier des Landratsamts.
  • Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Initiativen trafen sich im Aalener Torhaus unter Coronaschutzbedingungen zum Thema Mobilitätspakt. Foto: privat

Aalen. Seit Mai wird das Positionspapier des Landratsamts diskutiert und auch kritisiert. Die breite Beteiligung der Bürgerschaft ist für die Entscheidungsträger selbstverständlich. Bislang kam es noch nicht zum Austausch von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Kommunalpolitik.

Jetzt haben sich verschiedene Gruppen, darunter die ADFC Heidenheim und Aalen, der VCD Heidenheim, der BUND Ostwürttemberg, Solar Mobil Heidenheim, BI Unterkochen, Fridays for Future Aalen, Klimabündnis Ostalb und der Initiativkreis Verkehr Ostwürttemberg zum Alternativen Mobilitätskongress Ostwürttemberg getroffen, Positionen gesammelt und Gemeinsamkeiten sowie Differenzen ausgelotet. Dabei kam beispielsweise das wichtige Anliegen zur Sprache, wie mit einem Wildtierkorridor bei zweigleisigen Ausbau der Brenzbahn umgegangen werden kann. Auch der fehlende Weitblick auf die Achse Ulm-Nürnberg wurde thematisiert. Im Positionspapier wurden vor allem Ideen zur Verkehrsvermeidung vermisst und die grundsätzliche Frage: Wie viel und welche Mobilität wollen wir und welche Prioritäten werden gesetzt? Insgesamt bleibe im Positionspapier unklar, ob es sich bei dem gesamten Vorhaben um einen Mobilitäts- oder Wirtschaftsförderungspakt handelt.

© Schwäbische Post 31.07.2020 21:50
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