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Deutsche Meisterschaft 2014 im Mannschaftswettbewerb auf Eis

2 Punkte fehlten zum Finale

Am 24./25. Jan. 2014 fand in Peiting die Deutsche Meisterschaft 2014 für Damen und Herren auf Eis statt. Im letzten November hatte sich Monika Pöhler von den Aalener-Eissport-Freunde e.V. mit einer Landesauswahl von Baden-Württemberg dafür qualifiziert. Von ganz Deutschland waren die Mannschaften angereist. Los ging es am Freitagnachmittag. Zunächst hatte man eine halbe Stunde Zeit, das Eis "kennenzulernen" und um sich einzuspielen. Das Turnier begann für die Mannschaft gleich gegen "alte Bekannte", es waren die Damen von Stuttgart-Vaihingen. Dieses Spiel wurde relativ leicht mit 19:13 gewonnen. Dann ging es gegen den Westen. Von dort kamen gleich zwei erfolgreiche Mannschaften. Zuerst ging es gegen die Eintracht Frankfurt. Von dieser Mannschaft war einiges zu erwarten, denn sie spielte bei Turnieren immer sehr erfolgreich. Doch nach der dritten Kehre wunderte sich die Landesauswahl doch ein bisschen, denn bis jetzt hatte die Eintracht Frankfurt noch keinen Punkt geschrieben. So ging es auch das restliche Spiel weiter und die Mannschaft LEV hatte mit 28:0 gewonnen. Dieses Spiel wiederholte sich fast genauso gegen den EC Krefeld. Auch hier hatte man einiges erwartet, doch man gewann auch hier mit 15:9. Als nächster Gegner wartete der Hausherr, der TSV Peiting. Hier war es umgekehrt und die LEV stellte sich auf eine schwere Verteidigung ein. Doch zu aller Überraschung gaben sich die Bayerinnen geschlagen und die LEV siegte mit 14:11. Damit waren die ersten vier Spiele gewonnen und man lag ungeschlagen auf Platz 1. Bei diesem Spielstand wurde das Turnier unterbrochen und die Mannschaft Baden-Württemberg konnte auf dem 1. Platz "übernachten". Am nächsten Tag wartete als erste Mannschaft der TV Ebhausen. Dieses Spiel lief unspektakulär ab und man gewann mit 15:11. Doch nun kamen die eigentlichen Favoriten dieses Turniers. Erst ging es gegen den TSV Kühbach und dann gegen den SV Mehring. Diese beiden Mannschaften sind immer sehr erfolgreich und trotz aller größter Anstrengung gelang es nicht, gegen sie zu gewinnen. Die Spiele gingen mit 11:17 und 5:33 verloren.Beim nächsten Spiel gegen die LEV Berlin erhoffte man sich wieder einen Sieg. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, aber man brachte es nicht fertig, gegen sie zu gewinnen. Man verlor knapp mit 10:13 Punkten. Gegen den EC Fischbachau erhoffte man sich wieder einen Sieg, auch wenn die Chancen gegen Bayern immer sehr gering waren. Aber man packte die Gelegenheit beim Schopf und die ersten drei Kehren konnten überraschenderweise gewonnen werden. Die Kehren vier und fünf gingen an den EC Fischbachau. Nun musste die letzte Kehre die Entscheidung bringen. Das Glück des Tüchtigen lag dann doch auf der Seite der LEV-Auswahl und so wurde dieses Spiel mit 20:12 gewonnen. Der RSV 1929 Büblingshausen war der nächste Gegner. Dieses Spiel ging irgendwie an der LEV-Auswahl vorbei und eh man sich richtig versah war es schon vorbei und natürlich auch verloren, mit 11:17. Doch so ein Spiel sollte es nicht mehr geben. Gegen den ERC Hannover hatte man sich einiges vorgenommen. Gleich zu Beginn zeigte sich dann, wer das Spiel gewinnen will. Es ging mit 25:3 Punkten an die LEV. Das letzte Spiel musste nun die Entscheidung bringen, denn die LEV wollte sich für das Finale qualifizieren. Dieses Mal stand die Chance, gegen die Neumühler EG zu gewinnen gar nicht so schlecht, zumal man schon in früheren Begegnungen gegen diese Mannschaft gewonnen hatte. Das Spiel begann auch sehr abwechslungsreich, einmal punktete die LEV und dann die Neumühler EG. So ging es bis zu letzten Kehre. Jetzt ging es um Sieg oder Niederlage. Doch leider schoss die Spielerin der Neumühler EG mit ihrem letzten Stock den Stock der LEV aus dem Spielfeld. Somit konnte die LEV Auswahl leider nicht mehr gewinnen, obwohl sie noch zwei Stöcke spielen konnte. Diese zwei Stöcke reichten aber nicht zum Sieg, so dass es eine knappe Niederlage mit 15:17 Punkten gab. Damit war das Finale leider nicht mehr erreichbar. Trotz dieser Niederlage hatte man am Ende der Deutschen Meisterschaft mit 7 gewonnen und 5 verlorenen Spielen einen hervorragenden 7. Platz erreicht. So einen guten Abschluss hatte in den letzten 10 Jahren keine Mannschaft aus Baden-Württemberg erreicht. Die LEV Auswahlmannschaft war somit die bestplatzierte Mannschaft von Baden-Württemberg, die an der Deutschen Meisterschaft 2014 teilgenommen hat.

© Aalener-Eissport-Freunde 01.02.2014 08:40
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