Guten Morgen

Einfach viel zu wyld, Diggah!

Erik Roth über Begriffe, die sich die Jugend an den Kopf schmeißt

Es ist Mittwoch meine Freunde! Im Sauftrag seiner Majestät bin ich heute hier, um die Sprache der jungen Generation zu beleuchten. So, jetzt aber genug Schabernack. Ran ans Eingemachte. Oder lieber an den Köftespieß? Aber dann auch mit gar kein reden, ey. Beobachtet man die jährliche Suche des Langenscheidt-Verlags nach dem Jugendwort, kann ich als Teil der Zielgruppe oft nur cringen. No front natürlich. Aber dieses Mal ist es anders. Mashallah, mach nochmal! Viele der Kandidaten für das Jugendwort 2020 finden sich auch in meinem privaten Wortschatz wieder. Einfach viel zu wyld, Diggah! Wer es bis hierhin geschafft hat, dürfte wahrscheinlich nur die Hälfte verstanden haben. Wie passend, dass der Gewinner in diesem Jahr das Adjektiv „lost“ ist. Bedeutet so viel wie, planlos, ziellos, ratlos. Hand aufs Herz: Wer ist nach diesem kleinen Text auch komplett lost?

© Schwäbische Post 16.10.2020 20:01
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