Hier schreibt der DRK Ortsverein Essingen

DRK Ortsverein steht auf gefestigtem Grund

  • (v.l.n.r.) Vorsitzende Brigitte Meck, Bereitschaftsleiter Marius Wentz, Klemens Starz, Marc Holz, Schriftführerin Sabrina Holz, Kreisverbandsvorsitzender Dr. Eberhard Schwerdtner, Gerlinde Probszt, stellv. Vorsitzender Lars Lächele

Am 14. März 2014 fand die Mitgliederversammlung des DRK Ortsverein Essingen im Gasthaus Sonne statt. Die Vorsitzende des DRK Ortsvereins, Brigitte Meck, ließ das Vereinsjahr 2013 Revue passieren. Dabei beleuchtete sie die vielen Bereiche, in denen der Ortsverein tätig ist. Die unterschiedlichen Aufgaben und Veranstaltungen reichen von den jährlich stattfindenden Blutspendenaktionen über eine Vielzahl von Sanitätsdiensten, der regen Bereitschaftsarbeit und dem Schulsanitätsdienst bis hin zum zweitätigen Ausflug nach Hall in Tirol. Der Bericht über die Vorweihnacht im Schlosspark Essingen war dieses Jahr von besonderer Bedeutung, denn das DRK wird ab 2014 die Organisation und Durchführung des Marktes abgeben. Obwohl die letzten Märkte durchaus sehr erfolgreich verliefen sei der gestiegene Personal- und Zeitaufwand, konzentriert auf vier Wochen am Ende des Jahres nicht mehr vom Verein zu stemmen, so die Vorsitzende. Für die vergangenen 19 Jahre Weihnachtsmarkt auf Schlossgut Hohenroden und in Essingen bedankte sich Brigitte Meck bei allen beteiligten Kameraden und Kameradinnen.

Bereitschaftsleiter Marius Wentz zeichnete ein positives Bild in seinem Tätigkeitsbericht. So konnte er von stabilen Helferstunden berichten. 2013 wurden über 7.500 Stunden im Verein geleistet. Die Anzahl der Blutspenden konnte im v Ernsthafter Konkurrent für Platini - Schwäbische Post

Ernsthafter Konkurrent für Platini

Chung Mong-Joon offiziell als Kandidat für Fifa-Chefposten vorgestellt - Südkoreaner wettert gegen Blatter
  • Ein neuer Kandidat im Kampf um den Fifa-Thron: Chung Mong-Joon. Foto:dpa
Michel Platini hat einen ersten ernsthaften Konkurrenten um den Fifa-Chefposten. Chung Mong-Joon will Nachfolger von Joseph Blatter werden.Mit scharfen Attacken gegen den scheidenden Fifa-Boss Joseph Blatter hat der Südkoreaner Chung Mong-Joon seine Kandidatur um den Chefposten im Fußball-Weltverband offiziell verkündet. "Die Fifa ist so eine korrupte Organisation geworden, weil die gleiche Person und ihre Kumpanen sie seit 40 Jahren führen. Absolute Macht korrumpiert absolut", sagte der 63-Jährige bei einer Pressekonferenz gestern in Paris.

Chung ist der erste offizielle und bislang einzige ernsthafte Konkurrent für Uefa-Boss Michel Platini um die Blatter-Nachfolge. Der Franzose soll die Unterstützung der Verbände aus Europa, Nord- und Südamerika und auch aus Chungs Konföderation Asien haben, was ihn zum großen Favoriten bei der Wahl am 26. Februar 2016 beim außerordentlichen Fifa-Kongress macht.

Chung saß von 1994 bis 2011 im Fifa-Exekutivkomitee und war zeitweise auch Fifa-Vize unter Blatter, als dessen Kritiker er schon damals galt. Vor vier Jahren schied er aus dem Amt, da die asiatische Konföderation Prinz Ali bin al-Hussein für diesen Posten nominierte. Als damaliger Präsident des südkoreanischen Fußball-Verbandes war der Sohn von Hyundai-Gründer Chung Ju-Yung 2002 maßgeblich an der WM-Organisation in seinem Heimatland beteiligt.

"Nach Jahrzehnten eines sich ausweitenden Korruptionszirkels braucht die Fifa einen Führer, der Common Sense, Transparenz und Rechtschaffenheit zurückbringt", sagte Chung. Als Wahlkampfprogramm kündigte er unter anderem die Offenlegung der Präsidentenbezüge und eine Amtszeitbeschränkung für künftige Fifa-Chefs an. Er selbst wolle nur für vier Jahre den Weltverband führen.

Über seinen Mitbewerber Platini machte Chung süffisante Bemerkungen: "Michel war ein großer Fußballer. Ich habe mit ihm zweimal Golf gespielt, sein Schwung ist nicht so großartig, es ist gut, dass er Fußballer und nicht Golfer geworden ist." Chung, dessen Vermögen von Forbes auf 1,2 Milliarden Dollar geschätzt wird, monierte zudem die "Vater-Sohn-Beziehung" zwischen Blatter und Platini in der Vergangenheit. Mittlerweile hat sich diese aber in eine offene Fehde der Funktionäre verwandelt. "Es ist plötzlich modern, Blatters Feind zu sein, das ist zu bequem", sagte Chung.

Bis zum 26. Oktober müssen alle Kandidaten ihre Unterlagen bei der Fifa einreichen und dabei mindestens fünf Unterstützerschreiben nationaler Fußball-Verbände präsentieren. Mit Spannung darf erwartet werden, wie die asiatischen Verbände auf Chungs Kandidatur reagieren.

Unklar ist noch, ob auch Prinz Ali bin al-Hussein wieder antritt. Der Jordanier war am 29. Mai gegen Blatter gescheitert. Vier Tage später kündigte der Schweizer angesichts der umfangreichen Korruptionsermittlungen der US-Justiz und der Schweizer Behörden aber seinen Rückzug an. Chancenlos sind die Ambitionen des früheren brasilianischen Fußballstars Zico und des Verbandspräsidenten aus Liberia, Musa Bility.
© Südwest Presse 18.08.2015 07:45
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