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Kloster Wettenhausen - sehenswert !

Bei bestem Wetter fand der Halbtagesausflug des FB Aalen statt. Ziele waren das Kloster Wettenhausen, ein Stadtbummel durch Günzburg und die abschließende Einkehr in Nietheim.

Erstes Ziel war Wettenhausen. Das Kloster, als eines der ältesten und bedeutendsten in Schwaben, wurde um 982 gegründet. Sr.Alberta verdeutlichte in einer Führung die ereignisreiche Geschichte über die Jahrhunderte dieses Klosters. So wurde das Kloster 1803 im Rahmen der Säkularisation aufgelöst und die damals 9000 Bände umfassende Bibliothek aufgeteilt. 1865 ging das Stift an die Dominikanerinnen von St. Ursula in Augsburg über. Sie haben es wieder herausgeputzt und zum Zentrum der Mädchenbildung auf dem Land gemacht. Von den anfangs 100 Schwestern sind jetzt noch 9 hier. Im Kloster sind einige interessante Kunstschätze beherbergt. So sind die weit über die Region hinaus bekannten Wessobrunner Stuckdecken zu nennen, die über zwei Jahrhunderte hinweg entstanden sind und somit alle wichtigen Epochen der Stuckgestaltung darstellen. Der Kreuzgang beeindruckt durch einen Gemäldezyklus und umfasst 24 in Stuck gerahmte Bilder. Der barocke Kaisersaal, welcher durch seine kunstvollen Stuckarbeiten nicht nur als Aufzeichnungsort der SWR Serie "Kunst und Krempel" bekannt ist, dient als Kulisse vieler kultureller Veranstaltungen.

Unser Besuch im Kloster wurde abgeschlossen mit einer Maiandacht in der prächtigen Klosterkirche.

Bei einem kurzen Abstecher nach Günzburg wurde die Zeit für Kaffeebesuch oder Stadtbummel genützt. Anschließend ging es nach Nietheim, wo im Gasthaus "Linde" der Ausflug bei gutem Essen und gemütlichem Beisammensein seinen Ausklang fand.

© Katholischer Frauenbund Aalen 16.05.2015 14:05
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