Hier schreibt der Stadt-Seniorenrat Aalen

Netzwerk 60 Plus im Stadt-Seniorenrat Aalen e.V.

Mitteilungen des Aalener Netzwerks 60 Plus

Stand 10. April 2016

Am Donnerstag, den 14. April nach Schwäbisch Hall zur Kunsthalle Würth. Dass wir die Ausstellung „Wilhelm Busch – was ihn betrifft“ besuchen wollen, hatte wir bereits vereinbart. In der Info vom 3. März hatte ich W.B. ausführlicher vorgestellt.

Wir treffen uns kurz vor 9.00 Uhr beim neuen Markt- und Festplatz in der Weststadt und bilden Fahrgemeinschaften. Voraussichtlich benötigen wir drei bis vier Fahrzeuge, je nach Teilnehmerzahl.

Am Vormittag halten wir uns bis 12.00 h in der Kunsthalle auf und gehen dann gemeinsam zum Mittagessen. Ich habe ein gut bewertetes Restaurant ausgesucht, das sechs Gehminuten von der Kunsthalle entfernt liegt, aber wg. Urlaub erst ab Dienstag erreichbar ist. Anschließend lassen wir uns nochmals bei Würth sehen. Wer statt Picasso die Alten Meister sehen möchte, besucht sie in der Johanniterkirche.

Gegen 16.00 Uhr Rückfahrt und, falls gewünscht, können wir noch einen Halt im Cafe im Städtle in Vellberg einlegen. Es hat bis 18.00 Uhr geöffnet.

Da die Sammlung Würth gleichzeitig auch eine Retrospektive zu „Picasso und Deutschland“ in Kooperation mit dem Museo Picasso Málaga anbietet, die bis zum 18. September gezeigt wird, sollten wir die Gelegenheit wahrnehmen, uns auch Picasso anzusehen.

An Picasso kommt niemand vorbei. Auch 43 Jahre nach dem Tod des Künstlers ist die Faszination, die allein schon sein Name ausstrahlt, ungebrochen. Schon zu Lebzeiten ein Mythos, prägte er das 20. Jahrhundert wie kein Zweiter.

Wer sich in Deutschland einen Überblick über das Können des jungen Picasso verschaffen wollte, fand dafür schon vor dem ersten Weltkriegs beste Bedingungen vor. Engagierten wie weitblickenden Kunsthändlern, Sammlern, Kritikern und Museumsdirektoren ist es zu verdanken, dass Picassos Werke landauf landab nicht nur ausgestellt sondern auch angekauft wurden und so Künstlern und interessiertem Publikum Anregungen, Debatten und entscheidende Anstöße vermittelte. Nirgendwo wurden seine aufregend neuen Formlösungen von einem derart vielstimmigen Echo begleitet wie im wilhelminischen Kaiserreich und der Weimarer Republik. Während sich Picasso jedoch nur für die Kunst der deutschen Renaissance interessierte rieb sich die junge deutsche Avantgarde von Marc und Macke über Kirchner, Heckel, Nolde, Dix und Grosz bis hin zu Beckmann, Max Ernst und anderen mehr beständig an ihm. Nur der Erste Weltkrieg konnte der deutschen Euphorie vorrübergehend Einhalt gebieten, nach dem Krieg entfachte die Begeisterung erneut. Selbst die Jahre des Naziterrors, in denen die deutschen Museen im Zuge der Aktion „entartete Kunst“ flächendeckend von allen Picasso-Werken „gesäubert“ worden waren, konnten nichts daran ändern, dass sich Picasso tief in das Herz der Deutschen eingeschrieben hatte. Die für das Nachkriegs-Deutschland zeichensetzende documenta 1, 1955 in Kassel wurde mit ihrer Bilanz der gerade noch verfemten klassischen Moderne, darunter zahlreichen Werken Picassos zu einem gesamtdeutschen Publikumserfolg.

Über 160 kostbare Leihgaben und bedeutende Werke der Sammlung Würth, erschließen die vom Museo Picasso, Málaga konzipierte Ausstellung nun einem deutschen Publikum. Gemälde,

Skulpturen und Zeichnungen Picassos aus den Jahren 1901-1969 treten dabei in Dialog mit solchen führender deutscher Künstler der klassischen Moderne sowie mit Lukas Cranach d. Ä- und d. J.. In Themen wie Primitivismus, Zirkus, Krieg und Frieden, Mythos, oder Maler und Modell und anderen mehr, lassen sie Anverwandlung ebenso deutlich hervortreten wie Unterschiede.

Am Donnerstag, den 28. April nach Ansbach, die ehemalige Markgräfliche Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, kann auf eine über 1250-jährige, bewegte und wechselvolle Geschichte zurückblicken.

Die Stadt, die heute 40.000 Einwohner zählt, liegt an der historischen Burgenstraße und grenzt an den waldreichen Naturpark Frankenhöhe. Durch seinen Reichtum an historischen Sehenswürdigkeiten und Schätzen nimmt Ansbach unter den Städten Frankens eine besondere Stellung ein. Beeindruckende Baudenkmäler wie die Hofkanzlei, die Kirchen St. Johannis und St. Gumbertus, die Residenz mit ihren 27 Prunkräumen und die prächtige Orangerie im Hofgarten zeugen von der glanzvollen Vergangenheit der einstigen Residenzstadt.

Abfahrt ab Aalen Hbf. 8.59 Uhr Ankunft in Ansbach um 9.49 Uhr

Rückfahrt voraussichtlich um 16.07 Uhr, ggf. um 17.01 Uhr.

Gruppenkarte pro Person 18.00 EUR.

Bitte am/bis 14.04. Bescheid geben, wer mit dabei ist.

Wir gestalten unsere Stadterkundung selbst, bzw. können wir auch einen Audioguide für drei Std. leihen, Gebühr 6.00 EUR. Auch ein Besuch der Orangerie im Hofgarten und der Markgräflichen Residenz wollen wir vorsehen.

Hier wandeln wir auf markgräflichen Spuren und entdecken bei einer Führung durch die Prunkräume den originalen Glanz vergangener Zeiten. Zu den Hauptattraktionen der Residenz zählen der doppelgeschossige Festsaal, das Spiegelkabinett sowie der Kachelsaal mit rund 2.800 Fliesen aus der ehemaligen Ansbacher Fayencemanufaktur. Interessant ist auch die Bayerische Staatssammlung "Ansbacher Fayence und Porzellan" im Erdgeschoss.

Am Donnerstag, den 12. Mai nach Baden-Baden im Frühling.

Heute, am 10. April, beträgt der günstigste Gruppenspar-Preis pro Person 24.-- EUR.

Dieser Preis gilt nur bei folgenden Verbindungen:

Bahnhof/Haltestelle

Zeit

Produkte

Aalen

09:03

IC 2162

Karlsruhe Hbf

10:53

Karlsruhe Hbf

11:10

ICE 71

Baden-Baden

11:25

Bahnhof/Haltestelle

Zeit

Produkte

Baden-Baden

18:43

ICE 102

Karlsruhe Hbf

18:58

Karlsruhe Hbf

19:06

IC 2165

Aalen

20:55

Wir kommen somit auf eine Aufenthaltsdauer von rund 6,5 Std, da wir mit dem Bus von Oos ins Zentrum und wieder zurück müssen.

Andere Verbindungen sind um mind. 10,-- EUR teurer.

Wir sollten deshalb die vorgeschlagenen Reisedaten nehmen. Auch hier gilt, bitte bis 14.04. Bescheid geben, wer mitfährt.

Was wir vorhaben, können wir noch beim nächsten Kaffeetreff festlegen. Z. B. wieder ins Frieder Burda Museum, aktuell: „Gerhard Richter. Birkenau“ oder die „Sammlung Frieder Burda“ oder, bei schönem Wetter, nur den Frühling genießen.

Weiter wurde kurz angesprochen:

Ausstellung von Werken des Malers Emanuel Leutze in Schwäbisch Gmünd,

Kunstmuseum im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm, z.B.

„Bittersüße Zeiten – Barock und Gegenwart“ bis 22. Mai 2016

In der Ausstellung treten außergewöhnliche Werke miteinander in einen Dialog, deren Entstehungszeit um die vierhundert Jahre auseinander liegen. So werden rund 30 Werke des holländischen und flämischen Barock des 17. Jahrhunderts 65 zeitgenössischen Werken von international bekannten Künstlern der Gegenwart gegenübergestellt. Dabei behandelt die Ausstellung die wichtigsten Stationen des menschlichen Lebensweges. Zu sehen sind Werke u.a. von Dirck Hals, Joos van Craesbeck bzw. Jonathan Meese oder Karin Kneffel.

Die SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin umfasst heute über 3.000 Werke mit den Schwerpunkten Niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts und zeitgenössische Kunst des 21. Jahrhunderts. Der Sammler Dr. Dr. Thomas Rusche fördert den Dialog der zeitgenössischen Kunst mit Alten Meistern.

Tagesfahrt nach Weikersheim/Röttingen,

Tagesfahrt nach Ravensburg,

Landesgartenschau in Öhringen (voraussichtlich Juni/Juli).

Bis zum nächsten Treffen verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Ihr F. Heigl

© Stadt-Seniorenrat Aalen 21.04.2016 12:31
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