Hier schreibt der Stadt-Seniorenrat Aalen

Netzwerk 60 Plus im Stadt-Seniorenrat Aalen e.V.

Mitteilungen des Aalener Netzwerks 60 Plus

Stand 8. Mai 2016

Am Donnerstag, den 12. Mai nach Baden-Baden im Frühling.

Achtung!!!! Ein Platz ist frei geworden. Nach Baden-Baden mit der Bahn und wieder zurück -

für 18,-- EUR, zuzgl. Busfahrkarten, günstiger wird’s nimmer. Wer Zeit hat, bitte rasch

melden.

Wir treffen uns gegen 8.50 Uhr in der Bahnhofshalle in Aalen zum Vorlegen der Parkchips.

Wir kommen auf eine Aufenthaltsdauer von rund 6 ¼ Std, da wir mit dem Bus von Oos ins Zentrum zum Leopoldsplatz und wieder zurück zum Bahnhof müssen.

Wir werden uns zunächst dem Mittagstisch widmen. Was wir dann vorhaben, können wir dabei festlegen. Z. B. bei schönem Wetter, nur den Frühling genießen, entlang der Lichtenberger Allee, oder Stadtrundgang oder wieder Frieder Burda Museum, aktuell: „Gerhard Richter - Birkenau“ oder die „Sammlung Frieder Burda“ oder, oder…

Oder wir lassen uns von einem Audioguide Baden-Baden näher bringen. Ich nehme auch vorher

noch mit der Touristik-Information Kontakt auf.

Am Dienstag, den 17.Mai nach Schwäbisch Gmünd zur Emanuel Leutze-Ausstellung im Prediger, anlässlich seines 200. Geburtstags. Ggf. auch ins Städtische Museum im Prediger sowie zum Staufer-Panorama in der Grät.

Wir treffen uns um 10.00 Uhr beim neuen Marktplatz in der Weststadt und bilden Fahrgemeinschaften.

(Leutze, geb. in Gmünd, kam 1825 im Kindesalter in die USA und studierte in Philadelphia Malerei. Im Alter von 25 Jahren kehrte er vorübergehend zurück nach Deutschland, um unter Carl Friedrich Lessing an der Düsseldorfer Kunstakademie zu studieren. Leutze ist somit kunstgeschichtlich der Düsseldorfer Malerschule zuzurechnen. Sein berühmtestes Gemälde „Washington Crossing the Delaware“ (1851) („Washington überquert den Delaware“) stammt aus dieser Zeit und enthält Eindrücke der Flusslandschaft des Rheins bei Kaiserswerth. Die Stadt Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss behauptet, dass es sich bei dem Ufer, das im Hintergrund des Bildes zu sehen ist, nicht um das Ufer des Delaware handelt, sondern um das Rheinufer bei Meerbusch. Die zweite Version dieses Bildes ist heute im Besitz des New Yorker Metropolitan Museum of Art, die erste verbrannte 1942 bei einem alliierten Luftangriff in der Kunsthalle Bremen. Durch dieses Bild kennt jeder in den USA Emauel Leutze.

Der Kontakt zu seiner Heimatstadt brach jedoch nie ab, besonders seine Freundschaft zu dem Fabrikanten Julius Erhard war ein starkes Bindeglied zu seiner alten Heimat.

(J. Erhard absolvierte seine Schuljahre in Stuttgart und trat 1834 in Leipzig beim Juwelier Theodor Strube in die Lehre. 1838 nach Hause zurückgekehrt, war er bis 1841 in Gmünd als Graveurlehrling tätig. Anschließend ging er nach London, 1842 nach Paris und 1843 nach München, wo er mit künstlerischen Studien seine Ausbildung komplettierte. Nach seiner Heimkehr 1844 gründete er mit seinem Vater, dem Kommerzienrat Karl Gottlob Erhard und seinem Bruder die Firma Erhard & Söhne. Er leitete dort unter anderem ein Atelier, in dem diverse später namhafte Gestalter arbeiteten, darunter zum Beispiel Wilhelm Widemann und Carl Offterdinger).

Bekanntes Bild: Washington Crossing the Delaware

2. Museum im Prediger

Die Geschichte des städtischen Museums geht in das Jahr 1876 zurück, es zählt daher zu den ältesten Museen Baden-Württembergs. Das zunächst aus einer Bürgerinitiative als Verein gegründete Museum, besitzt eine der bedeutendsten Sammlungsgeschichten Baden-Württembergs. Ein großer Schritt im frühen Stadium war die Schenkung der Erhardschen Sammlung, die Sammlung des Fabrikanten Julius Erhard, im Jahr 1890, die die Sammlung des Museums um über 1000 Objekte erweiterte. Noch heute existiert der Gmünder Museumsverein als Freundes- und Förderkreis. Die Sammlung beträgt zirka 13000 Werke allein im Bereich Kunst, Schmuck und Kunstgewerbe und gehört damit auch zu einem der größten Museen im Land. In der Sammlung finden sich unter anderem Werke von Albrecht Dürer, Georg Strobel und Hans Baldung Grien.

Zunächst als Vorbildersammlung, dann als Gewerbemuseum entstanden, liegt neben der Bildenden und Objektkunst ein besonderer Schwerpunkt auch auf den Erzeugnissen der örtlichen Gold- und Silberschmiede, die in Schwäbisch Gmünd einen wichtigen Handels- und Produktionszweig bildeten. In diese Abteilung zählen auch die Kirchenschätze der untergegangenen Klöster, neben dem Prediger-, das Augustiner-, Franziskaner-, Kapuziner-, Dominikanerinnen- und Franziskanerinnenkloster sowie der untergegangenen Spitalkirche und im Besonderen große Teile des umfangreichsten Kirchenschatzes Baden-Württembergs, dem Münsterschatz des Gmünder Münsters. Neben dem liturgischen Gerät werden auch Figuren und ein Tafelbild von 1419 "Schweißtuch der Veronika" im Museum ausgestellt.

Das Staufersaga-Panorama in der Grät, nach Stauferrundbild im Kloster Lorch und Gmünder Epos ein neues Monumentalwerk.

Wenn nicht öffentlich zugänglich, werde ich mit Hans Kloss telefonieren, damit wir die Möglichkeit zur Besichtigung bekommen.

Seit August 2012 porträtierte Hans Kloss sämtliche Mitwirkenden der Staufersaga, eines zum 850. Stadtjubiläum von Schwäbisch Gmünd im Sommer 2012 aufgeführten Freilicht-Schauspiels, auf einem 16,5 mal 2,5 Meter großen Rundbild. Kloss hofft auf ein ähnliches Echo wie beim 2002 eingeweihten Stauferrundbild in Lorch, das inzwischen 750.000 Menschen gesehen haben.

Auf dem Staufersaga-Panorama sind einschließlich der Teilnehmer des Stauferzugs, eines historischen Umzugs anlässlich des Stadtjubiläums, und allen damals im Hintergrund tätigen Helfern rund 1.200 Menschen porträtiert. Hinzu kommen hundert weitere Personen (beispielsweise Reiter im Hintergrund) und über fünfzig Pferde.

Das Projekt Staufersaga war ursprünglich als ein einmaliges Ereignis für das Jubiläumsjahr 2012 gedacht. In den letzten Monaten entwickelte es jedoch eine völlig eigene Dynamik: Menschen jeden Alters und unterschiedlichster Herkunft arbeiteten zusammen an der Verwirklichung dieses gemeinschaftlichen Projektes - und machten so die Stadtgeschichte von Schwäbisch Gmünd lebendig.

(Hans Kloss ist Maler und Graphiker in Lorch (Baden-Württemberg). Er wurde am 12. Juli 1938 in Ohlau in Schlesien geboren. Als 15-Jähriger flüchtete er nach Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) und absolvierte dort eine Ausbildung zum Keramikmaler. Seine Gesellenprüfung schloss er 1957 als Landesbester in Keramikmalerei ab. Anschließend studierte er an der Fachschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd.1963 eröffnete er dort die "Galerie Kloss". 1969 zog er in die Nachbarstadt Lorch um, wo er von 1980 bis 2009 dem Stadtrat angehörte. Überregionalen Ruf erlangte er durch das 30 Meter lange und 4,5 Meter hohe Stauferrundbild im Kloster Lorch.

1985 erhielt Kloss in Berlin die Wilhelm-Busch-Medaille. 2004 wurde er in Jesi mit dem Premio Internazionale Federichino ausgezeichnet. 2005 erhielt er die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg. 2013 verlieh ihm der Freundeskreis Königin Irene Maria von Byzanz e. V. auf dem Gipfel des Hohenstaufen den Irenen-Preis).

Die einzige noch nicht mit Farbe ausgemalte Stelle im Panorama zeigt Hans Kloss und seine Lebensgefährtin Petra Zwerina.

Am Mittwoch, den 25. Mai nach Ansbach, die ehemalige Markgräfliche Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, kann auf eine über 1250-jährige, bewegte und wechselvolle Geschichte zurückblicken.

Die Stadt, die heute 40.000 Einwohner zählt, liegt an der historischen Burgenstraße und grenzt an den waldreichen Naturpark Frankenhöhe. Durch seinen Reichtum an historischen Sehenswürdigkeiten und Schätzen nimmt Ansbach unter den Städten Frankens eine besondere Stellung ein. Beeindruckende Baudenkmäler wie die Hofkanzlei, die Kirchen St. Johannis und St. Gumbertus, die Residenz mit ihren 27 Prunkräumen und die prächtige Orangerie im Hofgarten zeugen von der glanzvollen Vergangenheit der einstigen Residenzstadt.

Abfahrt ab Aalen Hbf. 8.59 Uhr Ankunft in Ansbach um 9.49 Uhr

Rückfahrt voraussichtlich um 16.07 Uhr, ggf. um 17.01 Uhr.

Gruppenkarte pro Person voraussichtlich 18.00 EUR.

Bis jetzt sind es sechs Teilnehmer. Bitte bis 18.05. Bescheid geben, wer noch mit dabei ist.

Wir gestalten unsere Stadterkundung selbst, bzw. können wir auch einen Audioguide für drei Std. leihen, Gebühr 6.00 EUR. Auch einen Besuch der Orangerie im Hofgarten und der Markgräflichen Residenz wollen wir vorsehen.

Hier wandeln wir auf markgräflichen Spuren und entdecken bei einer Führung durch die Prunkräume den originalen Glanz vergangener Zeiten. Zu den Hauptattraktionen der Residenz zählen der doppelgeschossige Festsaal, das Spiegelkabinett sowie der Kachelsaal mit rund 2.800 Fliesen aus der ehemaligen Ansbacher Fayencemanufaktur. Interessant ist auch die Bayerische Staatssammlung "Ansbacher Fayence und Porzellan" im Erdgeschoss.

Am Mittwoch, den 8. Juni 2016 nach Abtsgmünd-Leinroden in Lingelbachs Scheune „Optische Phänomene“ bei Prof. Dr. Bernd Lingelbach.

Achtung!!!! Da es eine Veranstaltung der VHS Aalen ist, bitte selbst bei der VHS anmelden.

Eintritt 11,-- EUR

Bitte bis 5. Juni mitteilen, wer sich angemeldet hat und mitfahren möchte.

Beginn 15.00 Uhr. Wir treffen uns um 14.30 Uhr beim neuen Markplatz in der Weststadt und bilden Fahrgemeinschaften.

Die Scheune in Leinroden wurde in den vergangenen zehn Jahren von Prof. Dr. Bernd Lingelbach, vielen Studierenden der HTW Aalen und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern gestaltet. Viele selbst konstruierte und realisierte Exponate, zahlreiche Schenkungen und gelegentliche Ankäufe machen sie zu einer der größten Sammlungen optischer Phänomene weltweit.

Die Wahrnehmung entspricht nicht immer der physikalischen Realität. Hierfür gibt es in der Scheune eine Vielzahl von beeindruckenden Beispielen. Die Besucher lernen im spielerischen Umgang mit den Objekten die „Fehler“ ihrer Wahrnehmung kennen.

Vorgeschlagen wurde auch, demnächst eine Tagesfahrt mit PKW nach Harburg mit Burgführung, ggf. noch Nördlingen und Mönchsdeggingen durchzuführen.

Vorschläge vom letzten Kaffeetreff im April:

Landesgartenschau in Öhringen (voraussichtlich Anfang Juli). Ist mit Metropolticket möglich.

Tagesfahrt nach Weikersheim/Röttingen,

Tagesfahrt nach Ravensburg,

Bis zum nächsten Treffen verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Ihr F. Heigl

© Stadt-Seniorenrat Aalen 08.05.2016 21:02
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